Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.11

- S.13

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Politik & Stadtverwaltung

Die Fraktionen im Gemeinderat

Innsbruck wächst und wandelt sich
gen – ein deutliches Zeichen für den Klimawandel.
Innsbruck bleibt Tirols wirtschaftliches
Zentrum: In 14.198 Arbeitsstätten sind
über 109.000 Menschen beschäftigt.
Auch der Hochschulstandort floriert mit
37.318 Studierenden.
„Die Statistikbroschüre macht Entwicklungen sichtbar und schafft eine faktenbasierte Grundlage für Entscheidungen“,
betont Bürgermeister Ing. Mag. Johannes
Anzengruber, BSc. Amtsleiter Mathias
Behmann (Amt für Stadtvermessung und
Statistik) ergänzt: „Sie zeigt eindrucksvoll,

Die neue Statistikbroschüre der Landeshauptstadt Innsbruck bietet spannende Einblicke in das Stadtgeschehen.

Alois-Lugger-Platz: Miteinander für alle

D

er DDr.-Alois-Lugger-Platz wurde in
den vergangenen beiden Jahren nach
den Vorstellungen und Wünschen der Bevölkerung vor Ort umgestaltet. Nach der
Fertigstellung des Platzes im Sommer 2025
erfreute sich der neue Begegnungsort im
Herzen des O-Dorfs einer hohen BesucherInnenfrequenz. In der Pilotphase des
neuen Platzes wurden dazu Erfahrungen
gesammelt. Laufend werden Adaptierungsmaßnahmen umgesetzt und das soziale
Zusammenleben am Platz wird zudem seit
der Eröffnung wissenschaftlich evaluiert.

Platz für friedliches Miteinander
Am gesamten Areal gilt die Parkordnung der Stadt Innsbruck, die unter
www.innsbruck.gv.at/parkordnung
online abgerufen werden kann. Rad- und
Scooterfahrten sowie Ballspiele am
Platz sind generell untersagt. Die Beschilderung am Platz weist klar darauf
hin, dass die Bespielung der Anlagen
aus Rücksicht auf die Anwohnenden nur
zwischen 7.00 und 22.00 Uhr erfolgen
darf, ab 22.00 Uhr gilt die Einhaltung
der Nachtruhe. Das Wasserspiel am Platz

H

wie sich Innsbruck in vielen Bereichen dynamisch entwickelt.“ DJ

© D. JÄGER

D

ie neue Statistikbroschüre der Landeshauptstadt Innsbruck bietet einen
kompakten Überblick über zentrale Entwicklungen in Bevölkerung, Wirtschaft,
Umwelt und Bildung. Die aktuellen Zahlen
zeigen: Innsbruck wächst moderat, bleibt
vielfältig – und spürt zunehmend die Auswirkungen des Klimawandels.
Mit 132.499 EinwohnerInnen zum 1. Jänner 2025 verzeichnet die Stadt ein leichtes Plus von 0,24 Prozent. 150 Nationen
leben hier, das Durchschnittsalter liegt bei
42 Jahren. 2024 war mit 11,5 Grad Celsius
das wärmste Jahr seit Beginn der Messun-

ier finden Sie monatlich die Standpunkte
der Innsbrucker Gemeinderatsfraktionen
zu einem ausgewählten Thema. Die Beiträge
orientieren sich in der Regel an der „Aktuellen Stunde“ der jeweils vergangenen Gemeinderatssitzung. Unter diesem Tagesordnungspunkt wird in der Sitzungszeit monatlich ein
vorgeschlagenes Thema von stadtpolitischer
Bedeutung debattiert. In der Oktober-Sitzung
des Innsbrucker Gemeinderates wurde über
„Zukunft Gesundheit – Prävention & Versorgung" (Themenauswahl durch SPÖ) gesprochen. Im Folgenden finden Sie jeweils eine
schriftliche Kurzzusammenfassung der einzelnen Fraktionen zum Thema.

Nächste Gemeinderatssitzung
Seien Sie bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates am
Donnerstag, 13. November, ab 9.00 Uhr
live dabei. Der Link zum barrierefreien
Livestream der gesamten Sitzung wird
wie gewohnt auf www.innsbruck.gv.at
und www.ibkinfo.at veröffentlicht. Zusätzlich wird die „Aktuelle Stunde“ ab
ca. 9.00 Uhr live auf FREIRAD (105,9 MHz im
Großraum Innsbruck) und über den LiveStream unter www.freirad.at übertragen.
Die Sendung gibt es auch zum Nachhören:
cba.fro.at/series/die-aktuelle-stundegemeinderat-innsbruck.

DIE GRÜNEN

wird bereits täglich um 20.00 Uhr abgeschaltet – auch, um abendlichen Lärm in
diesem Zusammenhang zu vermeiden.
Die Durchführung einer Parkbetreuung
mit der ISD-Stadtteil- und Jugendzentrumsarbeit und die Umsetzung einer
neuen WC-Anlage vor Ort sind als nächste Schritte geplant. Zur erhöhten Sicherheit am Areal wird der DDr.-Alois-LuggerPlatz bereits videoüberwacht. Auch
Einsatzkräfte der städtischen Mobilen
Überwachungsgruppe sind zusätzlich
regelmäßig vor Ort. FB

Klima schützen - Gesundheit fördern

D

er Gesundheitssektor verursacht in Österreich 6,7 % der CO2-Emissionen und
trägt somit erheblich zum Klimawandel bei.
Hitzeperioden führen zu einer erhöhten
Anzahl an Erkrankungen und Todesfällen,
wodurch das Gesundheitssystem zusätzlich belastet wird. Klimaschutz ist deshalb
auch Gesundheitsschutz und spart langfristig sowie längerfristig hohe Kosten ein. Ein
Schlüssel zur Prävention ist Bewegung – besonders durch den Ausbau attraktiver und
vor allem sicherer Fahrradwege. Diese för-

dern Gesundheit, reduzieren Klinikaufenthalte und entlasten das Gesundheitssystem
wirtschaftlich. Menschen sollen gerne und
freiwillig aufs Rad umsteigen, ohne auf ihr
Auto verzichten zu müssen. Statt Geld für
EU-Strafzahlungen auszugeben, sollte der
Bund das Thema ‚Klimaschutz‘ ernst nehmen und nachhaltige Mobilität fördern. Investitionen in Radwege leisten einen sinnvollen Beitrag zu Gesundheit, Klima und
Wirtschaftlichkeit – eine Chance, die Innsbruck jetzt ergreifen muss.

Umsetzungskonzept für gemeinschaftliches Wohnen

JA – JETZT INNSBRUCK - JOHANNES ANZENGRUBER

I

Vorsorgend, engagiert, bürgernah –
Innsbruck setzt auf Gesundheit

n Innsbruck soll erstmals bei einem
städtischen Wohnbauprojekt das Konzept des gemeinschaftlichen Wohnens
umgesetzt werden. Ziel der neuen Wohnform ist es, eine breitere Bevölkerungsdurchmischung in städtischen Wohnquartieren zu fördern und das gesellschaftliche
Miteinander zu stärken.

Pilotprojekt in der
Campagne Reichenau
In einem ersten Schritt wurden Flächen am
Baufeld 2 des Projektes Campagne Reichenau zur Verfügung gestellt. Nun liegt auch
ein Umsetzungskonzept dafür vor. Aufbau24

INNSBRUCK INFORMIERT

end auf dem Gemeinderatsbeschluss vom
November 2024 erarbeitete das Amt für
Stadtplanung, Mobilität und Integration in
Abstimmung mit der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) als Bauträger sowie externen PartnerInnen ein Umsetzungskonzept, wie Gemeinschaftswohnformen bei
städtischen Wohnbauprojekten bestmöglich integriert werden können. Dabei einigte man sich unter anderem auf die Durchführung einer öffentlichen Ausschreibung
für das Baufeld 2 am Campagne Areal. Der
Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung
vom 9. Oktober 2025 die Durchführung des
Auswahlverfahrens zur Findung von Ge-

Hinweis
Bei den Fraktionsbeiträgen gilt das
freie Wort der MandatarInnen. Die
Redaktion von Innsbruck informiert ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich.
Die Standpunkte der Parteien werden
von der Redaktion weder lektoriert,
umgeschrieben, zensiert noch in
sonst einer Art und Weise bearbeitet. Die Anordnung der Beiträge
entspricht dem Wahlergebnis
und damit der Stimmenstärke der
Fraktionen im Gemeinderat.

meinschaftswohnformen am Campagne
Areal. Geplant sind maximal 100 Wohneinheiten in höchstens zwei Gruppen. Das
Auswahlverfahren wird durch einen externen Partner, das Büro „wohnbund:consult“,
begleitet. Die Kosten dafür betragen
rund 64.000 Euro. Parallel zum Auswahlverfahren soll ein EU-weit offener Realisierungswettbewerb für das gesamte
Bauvorhaben am Baufeld 2 abgewickelt
werden. Erst wenn beide Verfahren abgeschlossen sind, kann mit der weiterführenden Projektentwicklung von Baufeld 2
gestartet werden. Geplanter Baustart von
Baufeld 2 ist Ende 2029. MD

G

esundheit ist nicht alles, aber ohne
Gesundheit ist alles nichts. – dieses
Zitat Schopenhauers erinnert uns daran,
wie zentral dieses Thema für unser Leben
ist. Innsbruck bietet ein breites Angebot:
Von den jährlichen Gesundheitstagen mit
kostenlosen Vorsorge- und Beratungsangeboten über die Initiative „HERZsicher
Innsbruck“ mit 167 Defibrillatoren und
über 500 geschulten Ersthelfer:innen bis

hin zu Einrichtungen wie medcare, die
Menschen ohne Versicherung medizinisch versorgen. Auch der ärztliche Wochenend- und Feiertagsdienst stellt sicher, dass die Innsbrucker Bevölkerung
rund um die Uhr gut betreut ist. Diese
Projekte zeigen: Unsere Stadt investiert
in Prävention, Versorgung und Lebensqualität – gesund leben in Innsbruck ist
keine Vision, sondern gelebte Realität.

Für den Klub der
Innsbrucker Grünen
GR Eva Bertsch

Gemeinderätin
Karoline Obitzhofer
ko@jetzt-innsbruck.at

INNSBRUCK INFORMIERT

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