Innsbruck Informiert

Jg.2026

/ Nr.1

- S.14

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Diese Ausgabe – 2026_Innsbruck_informiert_01
Ausgaben dieses Jahres – 2026
Jahresauswahl aller Ausgaben

Dieses Bild anzeigen/herunterladen
Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
FPÖ INNSBRUCK

KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH

Fleißige Hände halten Innsbruck noch am Laufen

Wir alle sind Innsbruck aber manche sind gleicher

F

ir alle sind Innsbruck, aber wer kann
sich dieses Innsbruck noch leisten?
Der Pensionist, der trotz jahrzehntelanger
harter Arbeit nur eine kleine Pension bekommt? Die alleinerziehende Mutter, die
mit zwei Kindern in einer Einzimmerwohnung zusammengepfercht leben muss, weil
die Miete für eine angemessene Wohnung
in Innsbruck trotz Arbeit nicht leistbar ist?
Für die große Mehrheit der Bevölkerung ist
Innsbruck kaum noch leistbar. Immer mehr
Menschen sehen sich deshalb gezwungen,
aus der Stadt zu ziehen.

akt ist, die vielen Hände halten Innsbruck am Laufen und am Leben – trotz
der Politik der Stadtregierung und nicht wegen ihrer Politik. Den Innsbruckern wird das
Leben nämlich immer schwerer gemacht:
Gebührenerhöhungen, Wirtschaftsfeindlichkeit, unbezahlbarer Wohnraum durch
zügellose Zuwanderung und vieles mehr.
Die Hände der Regierung befinden sich indes vor allem im Säckl der Innsbrucker, deren hart erarbeitetes Steuergeld mit beiden Händen aus dem Rathaus geschmissen
wird. Nach 115.000€ für das Bürgermeis-

W

GR Fabian Walch, BA MA

Während die Innsbrucker unter den extremen Wohnkosten in der Stadt leiden, genehmigt sich Bürgermeister Anzengruber
selbst ein Gehalt von 20.000 Euro pro Monat. Er hat keine Ahnung, wie es ist, mit Mindestpension in Innsbruck über die Runden
kommen zu müssen. Deshalb verscherbelt
die Stadtregierung jetzt auch noch leistbare Stadtwohnungen. Sie selbst können es
sich ja richten und brauchen keine leistbaren Wohnungen. Wir alle sind Innsbruck,
aber manche sind offensichtlich gleicher
als andere.

SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI ÖSTERREICH

LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL

Wir alle sind Innsbruck!

Wertschätzung für jene, die Innsbruck am Laufen halten

I

nnsbruck lebt von den Menschen, die tagtäglich anpacken – in der Pflege, in den
Schulen, in den Betrieben, in der Kultur und
im Ehrenamt. Sie halten unsere Stadt am
Laufen, meist ohne Rampenlicht. Jede einzelne Person macht unsere Stadt ein bisschen besser, vom Kind bis zur Pensionistin.
Innsbruck ist ein wenig wie ein großes Klassenzimmer: vielfältig, dynamisch und voller Potential. Und voll von Menschen mit
bunten Interessen, eigenen Stärken und

Schwächen. Alle haben unterschiedliche
Talente und ein gemeinsames Ziel: eine lebenswerte Gemeinschaft.
Dieses Ziel unterstützen wir als Politik, indem wir auf Zusammenarbeit statt auf Blockade setzen. Wir sind stolz auf ein Innsbruck der Vielfalt und es ist unsere größte
Aufgabe, niemanden zurückzulassen. In
Gemeinschaft und Zusammenhalt liegt
nämlich unsere Stärke, denn: Wir alle sind
Innsbruck.

E
Eure GRin Daniela Hackl
daniela.hackl@innsbruck.gv.at

ine Stadt lebt von den Menschen, die
sie tragen. Besonders von jenen, die
oft unbeachtet im Hintergrund wirken.
Den Freiwilligen und Ehrenamtliche in
Vereinen, Feuerwehr, Rettung, im Sozialbereich, Sport, in der Kultur sowie in zahlreichen Initiativen für Jung und Alt. Viele
von ihnen engagieren sich in ihrer Freizeit,
auch spätabends oder an Wochenenden.
Und das aus reiner Überzeugung. Ebenso
unverzichtbar sind die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter unserer Stadt, die mit ih-

rer täglichen Arbeit Infrastruktur, Ordnung
und Sicherheit gewährleisten. Ihr aller Einsatz hält unser soziales Gefüge zusammen
Ohne sie blieben viele politische Visionen
bloße Theorie. Darum braucht es vor allem
eines: echte Wertschätzung. Worte allein
reichen nicht. Alle, die für diese Stadt arbeiten, verdienen Dank, Anerkennung und
Unterstützung. Weil wir alle Innsbruck
sind. Das ist unser Auftrag und diesem gilt
unser ganzes Handeln.

DAS NEUE INNSBRUCK

ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK

Gemeinsam: Viele Hände. Ein Innsbruck.

Wir alle sind Stadt – Innsbruck für alle!

I

nnsbruck lebt von vielen Händen. Von
Menschen, die anpacken, miteinander
wirken und unserer Stadt täglich ein Gesicht geben. Wir alle sind Stadt: jene, die
sich ehrenamtlich engagieren – im Sportclub und Musikverein, in der Kinderspielgruppe, beim Roten Kreuz, in der Feuerwehr, im Handarbeitskreis oder in der
Kultur. Ein Dank gilt auch den Mitarbeitenden im Magistrat, die im Hintergrund sicherstellen, dass Verwaltung, Service und
Abläufe funktionieren.
Alle, die sich für andere einsetzen, verdie-

26

terbüro samt Accessoires durfte der Steuerzahler nun 90.000€ für die lila Radwege
brennen. Hauptsache die Regierung kann
sich in Szene setzen und mit Prestigeprojekten „glänzen“. Damit sich das alles weiter
aufrechterhalten lässt, kommen mit 1. Jänner wieder saftige Gebührenerhöhungen
und gleichzeitig werden die Leistungen gesenkt: Das ist der Caprese-Effekt: Weniger
Service für mehr Geld. Trotz alledem mühen sich viele Hände täglich ab. Die Frage
ist nur, wie lange noch?

INNSBRUCK INFORMIERT

nen Respekt und verlässliche Rahmenbedingungen. Doch genau diese werden
schwieriger: mehr Bürokratie, höhere Auflagen, wenig Planbarkeit, ständig steigende
Gebühren und gekürzte Förderungen. Das
sind keine Zeichen großer Wertschätzung
seitens der Landeshauptstadt.
Gerade deshalb braucht es jetzt Mut und
Gestaltungswillen der Stadtregierung, um
jene zu unterstützen, die Innsbruck jeden
Tag tragen – mit Kopf, Herz und Händen. Gemeinsam können wir Innsbruck stärken –
wenn der Wille dazu da ist.

D
GRin Dr.in Birgit Winkel
Klubobfrau
Das Neue Innsbruck
www.dasneueinnsbruck.at

as Jahresende bietet sich an, um Danke zu sagen. Aber auch um die Möglichkeit zu nutzen, zu überlegen, was die Stadt
braucht, um sich als Gesellschaft den Herausforderungen der Zeit zu stellen, lebendig zu bleiben, mit ihnen zu wachsen.
Eine zukunftstaugliche Stadt ist auf Mitgestaltung angewiesen. Sie braucht Verbundenheit und Kooperation, sie braucht
das Miteinander statt der Verdrängung.
Doch genau diese Teilhabe gerät immer
mehr unter Druck. Ständig erhöhte Mietpreise, viel zu hohe Lebenshaltungskos-

ten, fehlende Beteiligungsmöglichkeiten
und zu viel politischer Fokus auf Show und
Glitzer, nehmen vielen Menschen die Ressourcen und Lust, sich mitgestaltend einzubringen.
Unser Dank gilt all jenen, die mit Ihrem Engagement genau die notwendigen Rahmenbedingungen einfordern. Denen, die
gegebene Möglichkeiten nutzen und mit
Leben füllen. Viele Hände tragen Innsbruck.
Aber nur, wenn alle auch tragen können,
bleibt Innsbruck wirklich lebendig. Wir alle
sind Stadt – Innsbruck für alle!

Eure
Pia Tomedi
0677 644 260 66
Kein Anliegen ist zu klein!

GR Tom Mayer
Liste Fritz
office@liste-fritz.at

Alternative Liste
Innsbruck
Für das Team der ALi
Evi Kofler
evi@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at

INNSBRUCK INFORMIERT

27