Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.9

- S.12

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Politik & Stadtverwaltung

Aus dem Stadtsenat
Heizkostenzuschuss
Von 2012 bis Jahr 2021 wurde Innsbrucker BürgerInnen zusätzlich zur Heizkostenzuschussleistung des Landes Tirol ein
städtischer Heizkostenzuschuss in Höhe
von 50 Euro ausbezahlt. Der Teuerungswelle Rechnung tragend, wird seit den
Heizperioden 2021/2022 ein temporär erhöhter Heizkostenzuschuss von 100 Euro
vergütet. Mit einstimmiger Entscheidung
des Stadtsenates wird auch für die Heizperiode 2024/2025 der städtische Heizkostenzuschuss an anspruchsberechtigte Innsbrucker BürgerInnen in Höhe von
100 Euro ausbezahlt.

Tauchunterstützungsgerät
Der Kauf eines Tauchunterstützungsbootes für die Berufsfeuerwehr wurde im Juli
im Stadtsenat beschlossen. Die Kosten
dafür betragen rund 42.500 Euro. Das
Tauchunterstützungsboot ist vor allem
für Einsätze auf dem Inn und anderen Gewässern im Raum Innsbruck und Tirol für
den Schleppsonareinsatz geeignet. Letzteres dient dazu, akustische Signale unter

vom 9./18. Juli sowie vom 13. August 2025

Wasser zu empfangen und damit Objekte
zu orten. Das bringt ein deutliches Plus
an Leistungsfähigkeit für die Feuerwehr.
Beim Tauchunterstützungsboot handelt
es sich um ein Arbeits- und Rettungsboot
mit einer Länge von 4,99 Metern und einer Breite von 2,10 Metern. Aufgrund des
Tiefgangs von nur 25 Zentimetern eignet
sich das Boot bestens für Flachwasserzonen. Es verfügt über eine hohe Nutzlast
von bis zu 980 Kilogramm und ist für eine
Motorisierung von bis zu 80 PS ausgelegt.
Die Gesamtlänge des Boots mit aufgebautem Jet-Außenbordmotor beträgt circa
5,35 Meter und somit kann es im Bootshaus der Feuerwehr Innsbruck untergebracht werden.

Kostenlose Menstruationsprodukte
Im Magistrat wird das Pilotprojekt „Kostenlose Menstruationsartikel in öffentlichen städtischen Gebäuden“ umgesetzt.
Einen entsprechenden Beschluss fasste
der Stadtsenat einstimmig in seiner Sommersitzung am 13. August 2025. Mit dem
Projekt wird eine Zielvorgabe aus dem

Zukunftsvertrag der Stadtregierung umgesetzt. Die Stadt Innsbruck will damit
als Vorbild für andere Kommunen dienen.
Eine Evaluierung nach einem Jahr ist vorgesehen.
Das Pilotprojekt soll an folgenden Standorten umgesetzt werden:
• Gesundheitsamt,
Stadtmagistrat/Rathaus, OG 1
• Wohnungsservice, Bürgerstraße
• Sozialamt, Bürgergarten,
Ing.-Etzel-Straße
• Stadtbibliothek, Amraser Straße

Neue Gastgärten in der Stadt
Den Sommer kann man in Innsbruck unter anderem in den unzähligen Gastgärten genießen. Mit Beschluss des Stadtsenates kommen zwei neue dazu. Bei der
Spielebar „Das Brett“ in der Mariahilfstraße 12 wird eine Teilfläche des öffentlichen Gutes vor dem Objekt angemietet.
Auch die Eisdiele „Sardinia Lounge“ in der
Mentlgasse 2 erhält im Bereich des Wiltener Platzls einen Gastgarten für ihre
KundInnen. MD/KR

Leistbarer Wohnraum in Pradl

© D. JÄGER

N

ach 18 Monaten Bauzeit übergab die
Innsbrucker Immobiliengesellschaft
(IIG) im Juli die neu errichtete Wohnanlage in der Wiesengasse 19b in Pradl.
Anstelle eines nicht mehr zeitgemäßen
Gewerbebaus entstanden 17 geförderte
Mietwohnungen in Passivhausstandard
mit 16 Tiefgaragenplätzen. Das städtische Bauvorhaben wurde im Rahmen der
Tiroler Wohnbauförderung umgesetzt
und überzeugt durch kompakte Planung,
Energieeffizienz und nachhaltige Flächennutzung. Sichtliche Freude bei der
Schlüsselübergabe: (v.l.n.r.:) Gemeinderat
Benjamin Plach, Stadträtin Mariella Lutz,

Bürgermeister Johannes Anzengruber und
IIG-Geschäftsführer Franz Danler überrei-

chen an Familie Bergmann symbolisch den
Schlüssel zu ihrem neuen Zuhause. MF
INNSBRUCK INFORMIERT

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