Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.10

- S.4

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Gemeinsam leben

Irgendwann bleib
ich dann dort

31.000

Wochenend-Trip, Urlaub oder gleich ein Leben lang ... es gibt
viele Gründe, um sich auf Dauer in der alpin-urbanen Tiroler
Landeshauptstadt niederzulassen.
MD

133.078

17,1

Personen waren mit Stichtag 31.12.2024 mit Hauptwohnsitz
in der Tiroler Landeshauptstadt wohnhaft. Wie für
Studentenstädte typisch, ist die am stärksten besetzte
Altersgruppe die der 25- bis 29-Jährigen. Punkten kann
Innsbruck auch in Sachen Lebenserwartung:
Diese liegt für Innsbruckerinnen bei 84,9 Jahren
und für Innsbrucker bei 78,9 Jahren.

Prozent beträgt die Wachstumsrate,
um die der Bevölkerungsstand
Innsbrucks seit dem Jahr 2002
gestiegen ist. Damit weist Innsbruck
die fünftgrößte Wachstumsrate
hinter Eisenstadt (37,7 Prozent), Graz
(30,0 Prozent, Wien (27,7 Prozent)
und St. Pölten (20,1 Prozent) auf.

Meter Seehöhe
machen Innsbruck zur
am höchsten gelegenen
Landeshauptstadt Österreichs.
Eine weitere Besonderheit Innsbrucks
besteht darin, dass große Teile des Stadtgebiets
aus Gebirge bestehen. Deshalb ist der Anteil
des Siedlungsraums verhältnismäßig gering.
Innsbruck ist flächenmäßig so groß wie Paris,
allerdings sind nur 20,8 Prozent der Fläche
besiedelt bzw. besiedelbar. Mehr zum Wohnen in
Innsbruck lesen Sie auf den Seiten 10+11.

6

INNSBRUCK INFORMIERT

Hohe Lebensqualität

Nicht zuletzt aufgrund der Austragung der Olympischen
Winterspiele in den Jahren 1964 und 1976 und der
Jugendspiele 2012 gilt Innsbruck als „Sportstadt“. Allein
durch die Lage der Stadt inmitten der Alpen und
umsäumt von Bergen ergeben sich zahlreiche Sport- und
Freizeitmöglichkeiten. In der warmen Jahreszeit lockt ein
ausgedehntes Wandernetz rund um Innsbruck in die Berge
und auf die sechs städtischen Almen. Wer lieber auf zwei
Rädern unterwegs ist, findet MTB-Routen, Singletrails,
Radwanderwege und Rennradrouten für unterschiedliche
Bedürfnisse. Im Winter laden Innsbruck und seine Umgebung
in eine Vielzahl von Skigebieten, die für jeden Geschmack
und jedes Können geeignet sind. Auch bei Schlechtwetter
kommt Bewegung nicht zu kurz, denn in den vielen
Sportstätten wie dem Kletterzentrum Innsbruck, der
Eishalle Olympiaworld bis zum Universitäts-Sportinstitut
Innsbruck (USI) ist für Sportbegeisterte von Aikido bis
Volleyball garantiert etwas dabei.

Innsbruck ist die fünftgrößte Landeshauptstadt Österreichs hinter Wien, Graz,
Linz und Salzburg. Die Tiroler Landeshauptstadt ist eine alpin-urbane Großstadt
mit dem weltbesten Wasser, höchster Daseinsvorsorge, einem modernen
Verkehrsnetz, zwei Seilbahnen, fünf Hochschulen und einem sportaffinen
und gleichzeitig bodenständigen Lebensstil – kein Wunder also, dass es jährlich
eine Million Gäste in die Tiroler Landeshauptstadt zieht. Mehr zur hohen
Lebensqualität in Innsbruck lesen Sie auf den Seiten 8–9.

1/4

575

Personen studieren allein an den Innsbrucker
Universitäten (Universität Innsbruck, Medizinische
Universität Innsbruck). Hinzu kommen mehr als
5.500 Personen an den Fachhochschulen (MCI, FHG)
sowie 1.300 Studierende an der Pädagogischen
Hochschule Tirol (PHT). Übrigens: 28,3 Prozent der
Innsbrucker Bevölkerung über 15 Jahren verfügen über
einen Hochschulabschluss. Mehr dazu lesen
Sie auf den Seiten 12–13.

Sportstadt

Ein gutes Viertel, nämlich 108.458, aller Tiroler Jobs entfallen
auf Innsbruck. Somit ist Innsbruck die Wirtschaftsdrehscheibe
Westösterreichs und das ökonomische Herz Tirols. Die fünf
Wirtschaftssparten mit den meisten Beschäftigten lauten
„Gesundheits- und Sozialwesen“ (18,0 % aller Beschäftigten
Innsbrucks), „Erziehung und Unterricht“ (13,3 %), „Handel“
(12,9 %), „Freiberufliche/techn. Dienstleistung“ (9,2 %)
und „Öffentliche Verwaltung“ (8,4 %). Darüber hinaus
ist Innsbruck mit über 53.000 EinpendlerInnen für
Wirtschaft und Arbeit sowie über
13.000 SchülerInnen der Motor
für die Zukunft
Westösterreichs.

1.065

EinwohnerInnen kommen in Innsbruck
auf einen Hausarzt, damit ist Innsbruck
sehr gut mit Hausärzten versorgt. Es gibt 120
AllgemeinmedizinerInnen, 130 ZahnärztInnen
und 379 FachärztInnen. In Innsbruck gibt es drei
Krankenanstalten: das Landeskrankenhaus Innsbruck,
das Sanatorium Kettenbrücke sowie das Militärspital
(Sanitätszentrum West). In den drei Innsbrucker
Krankenanstalten stehen den PatientInnen 1.623 Betten zur
Verfügung. Diese waren 2024 zu 72 Prozent ausgelastet.

Innsbruck fährt auf’s Rad ab

Mit dem Masterplan Radverkehr 2030 hat die Stadt Innsbruck
ein anspruchsvolles und vielseitiges Maßnahmenprogramm
geschaffen – allem voran, um den Ausbau und die Verbesserung des
Radwegenetzes voranzutreiben. Laut einer Studie zu Kaufkraft und
Mobilitätsverhalten in der Innsbrucker Innenstadt von 2022 liegt das
Fahrrad mit einem Anteil von 13 Prozent knapp vor den Fußgängern
mit 10 Prozent. 54 Prozent der befragten Zielgruppe stand jederzeit ein
Fahrrad persönlich zur Verfügung. Daneben hat sich das Verleihsystem
Stadtrad Innsbruck zu einem Fixpunkt im Straßenbild entwickelt.
Seit seiner Gründung im Jahr 2014 hat das „Stadtrad“ mehr als zwei
Millionen Entlehnungen registriert. Allein 2024 wurden über 830.000
Fahrten gezählt und damit ein neuer Auslastungsrekord aufgestellt.
Mehr zur Mobilität in Innsbruck lesen Sie auf
den Seiten 14–15.

Natur
in der Stadt

Innsbruck hat viel Natur zu bieten.
So befinden sich im Stadtgebiet
1,3 Millionen Quadratmeter Grünfläche,
was rund 160 Fußballfeldern entspricht,
und 25.000 Bäume. Apropos Bäume: Der
Anteil von Waldflächen am Gebiet der Stadt
Innsbruck beträgt mehr als 60 Prozent.
Neben seiner gern genutzten Funktion als
Naherholungsgebiet für Menschen und
Lebensraum für Flora und Fauna dient der
Wald auch dem Schutz der Stadt, etwa vor
Lawinen oder Erdrutschen. Mehr dazu lesen
Sie auf den Seiten 16–17.

INNSBRUCK INFORMIERT

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