Innsbruck Informiert

Jg.2026

/ Nr.2

- S.13

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Politik & Stadtverwaltung

Die Fraktionen im Gemeinderat

Gedenkort Reichenau
einzelnen Namenssteine ist mittlerweile umgesetzt, im Frühjahr 2026 folgt die

Pflasterung, die Phase 1 des Projekts abschließt. FB

Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr, Bürgermeister Johannes Anzengruber, Landtagsabgeordnete Elisabeth Fleischanderl und Wolfgang Grünzweig von den Sozialdemokratischen FreiheitskämpferInnen, Landtagsabgeordneter Christoph
Appler und Landesobmann Clemens Hornich von der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten bei der Kranzniederlegung vor dem Mahnmal Reichenau.

Projekt Sandwirt

© M. FREINHOFER

M

Junges Wohnen und Treffpunkt für den Stadtteil: Beim ehemaligen Sandwirt-Areal entsteht etwas Neues.

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INNSBRUCK INFORMIERT

H

Nächste Gemeinderatssitzung
Seien Sie bei der nächsten öffentlichen
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates
am Donnerstag, 26. Februar, ab 9.00 Uhr
live dabei. Der Link zum barrierefreien
Livestream der gesamten Sitzung wird
wie gewohnt auf www.innsbruck.gv.at
und www.ibkinfo.at veröffentlicht. Zusätzlich wird die „Aktuelle Stunde“ ab
ca. 9.00 Uhr live auf FREIRAD (105,9 MHz im
Großraum Innsbruck) und über den LiveStream unter www.freirad.at übertragen.
Die Sendung gibt es auch zum Nachhören:
cba.fro.at/series/die-aktuelle-stundegemeinderat-innsbruck.

Hinweis
Bei den Fraktionsbeiträgen gilt das
freie Wort der Mandatar:innen.
Die Redaktion von Innsbruck
informiert ist für die Inhalte der
Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich. Die Standpunkte der Parteien
werden von der Redaktion weder
lektoriert, umgeschrieben, zensiert
noch in sonst einer Art und Weise bearbeitet. Die Anordnung der Beiträge
entspricht dem Wahlergebnis
und damit der Stimmenstärke der
Fraktionen im Gemeinderat.

DIE GRÜNEN
© F. BÄR

A

m 27. Jänner wird weltweit der Internationale Gedenktag für die Opfer
des Holocaust begangen. So auch in Innsbruck: Mit einer gemeinsamen Kranzniederlegung am bestehenden Mahnmal in
der Roßaugasse wurde unter Anteilnahme
von Vertreter:innen der Stadt Innsbruck,
des Landes Tirol, der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg
sowie dem Bund Sozialdemokratischer
FreiheitskämpferInnen und der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten der
Opfer des Lagerkomplexes Reichenau gedacht. Zeitgleich entsteht in unmittelbarer Nähe des Mahnmals der neue Gedenkort Reichenau: Nach dem symbolischen
Spatenstich am 8. Mai 2025 geht der Gedenkort seit Herbst 2025 in die größere
Umsetzung, in den letzten Monaten wurde
die Topografie des künftigen Gedenkorts
geschaffen. Auch die Platzierung der 115

ier finden Sie monatlich die Standpunkte
der Innsbrucker Gemeinderatsfraktionen
zu einem ausgewählten Thema. Die Beiträge
orientieren sich in der Regel an der „Aktuellen
Stunde“ der jeweils vergangenen Gemeinderatssitzung. Unter diesem Tagesordnungspunkt wird
in der Sitzungszeit monatlich ein vorgeschlagenes Thema von stadtpolitischer Bedeutung debattiert. In der Dezember-Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates wurde zu „Unser Wald
im alpinen Raum: Zwischen Klimawandel und
wachsenden Nutzungsdruck" (Themenauswahl
durch Grüne) gesprochen. Im Folgenden finden
Sie jeweils eine schriftliche Kurzzusammenfassung der einzelnen Fraktionen zum Thema.

it dem Spatenstich für das „Junge Wohnen Sandwirt“ beginnt ein
zentrales Wohnbauprojekt für junge
Menschen in Innsbruck. In der Reichenau entsteht moderner, leistbarer Wohnraum für Studierende, Auszubildende,
Berufseinsteiger:innen und junge Familien. Neben geförderten Wohnungen und
Wohnheimplätzen setzt das Projekt bewusst auf Gemeinschaft: Lern- und Aufenthaltsräume, Fitnessraum, Waschsalon
sowie großzügige Grün- und Freiflächen
schaffen Raum für Begegnung und ein lebendiges Miteinander. Die naturnahe Freianlagengestaltung wertet zudem das Naherholungsgebiet Innpromenade auf. Im
Erdgeschoß sorgen ein Gastronomiebetrieb und ein flexibel nutzbarer Multifunktionsraum dafür, dass der traditionsreiche Standort auch künftig ein Treffpunkt
für Bewohner:innen und das Stadtviertel
bleibt. Dank guter Anbindung an Öffis und
Radwege ist das neue Wohnprojekt zudem
klimafreundlich erreichbar. DJ

Investitionen in den Wald rentieren sich!

I

nnsbrucks Wald ist ein wertvolles Gut: Er
kühlt, filtert die Luft, speichert Wasser,
produziert Sauerstoff, schützt vor Naturgefahren, bindet CO2. Zusätzlich steht er
den Innsbruckerinnen und Innsbruckern
ganzjährig als vielfältiges Naherholungsgebiet zur Verfügung. Außerdem schafft
eine gesunde Bewirtschaftung des Waldes langfristig Arbeitsplätze vor Ort und
produziert qualitatives Holz für qualitative
Möbel. Der Wald bietet viel und dies quasi
kostenlos. Doch der Wald leidet und zwar

unter dem Klimawandel: Hitze, Dürre, Borkenkäfer, Starkregen und Muren setzen ihm
zu. Es gilt, den Wald klima-fit zu machen!
Um den Wald weiterhin in seiner qualitativen Art und vielfältigen Nutzung erhalten
zu können, muss in ihn investiert werden.
Jeder Euro, der in den Wald gesteckt wird,
geht direkt in den Klimaschutz und kommt
so wieder den Innsbruckerinnen und Innsbruckern zu Gute.
Lasst uns dem Wald etwas zurückgeben,
um ihn auch zukünftig nützen zu können!

Für den Klub der Innsbrucker
Grünen
GR Eva Bertsch

JA – JETZT INNSBRUCK - JOHANNES ANZENGRUBER

Unser Wald zwischen Wandel und Verantwortung

D

er Innsbrucker Wald steht sinnbildlich
für den verantwortungsvollen Umgang
mit Natur im alpinen Raum. Klimawandel,
Trockenheit und neue Schädlinge stellen
ihn vor große Herausforderungen – zugleich steigt der Nutzungsdruck durch Erholung, Sport und Stadtentwicklung.
Innsbruck begegnet dem mit konkreten
Maßnahmen: Mit dem gezielten Einsatz
moderner Geräte wie dem Unimog wird
der Wald schonend gepflegt und geschützt.
Projekte wie die Waldschule Innsbruck
stärken das Bewusstsein junger Menschen

für Natur, Forstwirtschaft und Verantwortung. Baumpflanzungen und Baumlieferungen sichern den Bestand und machen
unsere Stadt klimaresilienter. Auch Freizeitprojekte wie die Bichl Trails zeigen, dass
Nutzung und Schutz gemeinsam gedacht
werden können.
Unser Zugang ist klar und ausgewogen: Wir
bringen nachhaltige Waldwirtschaft, Klimaschutz und Erholung in einen ausgewogenen Einklang. So bleibt unser Wald
Schutzraum, Lebensraum und Kraftquelle –
für Innsbruck heute und morgen.“

Gemeinderat
Andreas Tomaselli

INNSBRUCK INFORMIERT

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