Innsbruck Informiert
Jg.2025
/ Nr.11
- S.6
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
„Jede Frau soll in Innsbruck die Chance auf
Housing First
CK.COM
© SHUTTERSTO
Beratung und Begleitung: In enger Zusammenarbeit
mit sozialen Anlaufstellen bietet die Stadt Innsbruck
individuelle Unterstützung für Frauen auf dem Weg in
ein neues Leben.
Anfang eines Neubeginns
Frauen, die in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung brauchen,
finden in Innsbruck Schutz, Stabilität und neue Perspektiven. Übergangswohnungen und Housing-First-Angebote schaffen Wege in ein sicheres,
selbstbestimmtes Leben.
E
in eigenes Zuhause bedeutet Sicherheit, Würde und Zuversicht – besonders für Frauen, die von Gewalt
oder Wohnungslosigkeit betroffen sind.
Damit der Weg aus einer Krise nicht in
die Obdachlosigkeit führt, setzt die Stadt
Innsbruck auf ein dichtes Netz an Unterstützungsangeboten. Gemeinsam mit
Partnerorganisationen wie unter anderem
lilawohnt, Frauen helfen Frauen, dem Tiroler Frauenhaus und den Tiroler Sozialen
Diensten (TSD) wird Frauen und ihren Kindern Schutz geboten und die Möglichkeit,
neu zu beginnen.
Sicherer Ort zum Ankommen
Übergangswohnungen sind oft der erste
Schritt zurück in ein geregeltes Leben. Sie
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INNSBRUCK INFORMIERT
bieten Frauen in belastenden Situationen
nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern
auch fachliche Begleitung und Unterstützung im Alltag. Das hilft, zur Ruhe zu kommen und wieder Stabilität zu finden.
Das Projekt NoRa – NotRaum für Frauen der Tiroler Sozialen Dienste zeigt, wie
erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen
Stadt, Land und sozialen Einrichtungen gelingt. Frauen – mit und ohne Kinder – finden hier einen geschützten Rahmen und
individuelle Unterstützung für den Neubeginn. Auch der Verein lilawohnt begleitet
Frauen auf ihrem Weg aus der Wohnungslosigkeit: mit Übergangswohnungen, Beratung und der Hilfe, wieder selbstständig
leben zu können. Ebenso bietet der Verein
„Frauen helfen Frauen" Übergangswoh-
nungen und Beratungsangebote an. Das
Tiroler Frauenhaus steht als zentrale Anlaufstelle für von Gewalt betroffene Frauen zur Seite – mit Schutz, Betreuung und
Unterstützung bei der Wohnungssuche.
„Gerade in Krisensituationen zählt jeder
Tag“, betont der für Wohnen und Soziales
zuständige Vizebürgermeister Georg Willi.
„Übergangswohnungen geben Frauen die
notwendige Stabilität, um wieder Vertrauen zu fassen und den Schritt in ein eigenständiges, sicheres Leben zu gehen.“
Diese Einrichtungen stehen beispielhaft
für die vielen Partnerorganisationen, mit
denen die Stadt Innsbruck zusammenarbeitet. Das Übergangswohnen ist kein
Endpunkt, sondern der Beginn eines neuen, selbstbestimmten Lebenswegs.
HER
ein Leben in Sicherheit und Würde haben.
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen
sorgen wir dafür, dass Hilfe dort ankommt,
wo sie gebraucht wird – rasch, solidarisch und
verlässlich.“
© C. FORC
Während Übergangswohnungen kurzfristige Stabilität bieten, setzt das Konzept Housing First auf langfristige Lösungen. Das Prinzip ist einfach, aber
wirkungsvoll: Menschen in schwierigen
Lebenslagen erhalten zuerst eine Wohnung – und erst dann wird an den weiteren Herausforderungen gearbeitet. Gemeinsam mit Organisationen wie der
Caritas Tirol, dem Verein für Obdachlose, lilawohnt und den Tiroler Sozialen Diensten setzt die Stadt Innsbruck
auch hier auf bewährte Kooperation. Besonders das Projekt NoRa bietet neben
Übergangswohnungen auch HousingFirst-Plätze für Frauen, die nach einer
Krisenphase wieder selbstständig leben
möchten. Soziale Betreuung bleibt dabei
ein freiwilliges Angebot. Entscheidend
Vizebürgermeister Georg Willi
ist: Die Wohnung bleibt – auch wenn die
Begleitung endet. Diese Sicherheit ist die
Grundlage, um Vertrauen, Stabilität und
Zukunftsaussichten aufzubauen.
Gemeinsame Verantwortung
Wohnsicherheit ist ein zentrales soziales
Thema – besonders für Frauen, die Unterstützung und Schutz brauchen. Die Stadt
Innsbruck arbeitet eng mit Vereinen und
sozialen Einrichtungen zusammen, um
rasch und unbürokratisch zu helfen. Dazu
Besser hören.
Besser mit
Neuroth.
gehören die Bereitstellung städtischer
Wohnungen, die Förderung sozialer Projekte und die Zusammenarbeit mit erfahrenen PartnerInnen, die Betroffene individuell begleiten.
So entsteht ein Netzwerk, das trägt: von
der Notunterkunft über das Übergangswohnen bis hin zum dauerhaften Zuhause.
Innsbruck zeigt, dass gemeinsames Handeln konkrete Wirkung hat und dass Solidarität die Basis für ein sicheres Zusammenleben ist. MF
Dank Neuroth klingt
das Leben wieder
so viel schöner.
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