Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.12

- S.10

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Gemeinsam leben

Recruiting: Vom Berufsstand
Manchmal kommen Jobs auch zu BewerberInnen.

S

chöne Stände bringen das Innsbrucker Stadtgebiet in der Weihnachtszeit zum Glänzen: Maroni, Glühwein
oder nette Geschenke finden sich überall, wo das Christkindl seinen Markt aufschlägt. Doch auch abseits der Weihnachtszeit bieten Stände im Stadtgebiet
gute Sachen – manchmal sogar Chancen.
So auch die Recruiting-Stände des Innsbrucker Stadtmagistrats.

Jobs bei den Menschen
„Mit unseren ‚Berufsständen‘ bringen wir
die Jobs direkt zu den Menschen“, weiß
Verena Stuppner, MSc. Die Mitarbeiterin
im Recruiting und ihre KollegInnen sind
regelmäßig unterwegs – in Schulen, auf
Messen oder an der Uni. „Wir gehen auf
potenzielle Bewerberinnen und Bewerber zu und beantworten unkompliziert
alle Fragen rund um Jobs oder Bewer-

bungen beim Magistrat“, erklärt die Recruiterin. Unterstützung bekommt sie
dabei nicht nur aus ihrer Abteilung, sondern auch aus den spezifischen Fachabteilungen, für die gerade Stellen ausgeschrieben sind: „So können wir einerseits
grundsätzliche Fragen abdecken, aber
auch fachspezifische – und Erfahrungen
aus erster Hand teilen“.

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Sichtbar wird dies etwa an einem Novembernachmittag an der Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität
Innsbruck: Strategisch in Eingangsnähe
hochfrequentierter Hörsäle platziert, finden sich Recruiterin Verena Stuppner und
DI Selina Danler aus dem Amt für Tiefbau am Berufsstand der Stadt Innsbruck.
Am Ende jeder Vorlesung bilden sich
hier immer wieder Menschentrauben –
kostenlose Goodies und Flyer zu städtischen Karrieremöglichkeiten nehmen die
Studierenden ebenso gerne entgegen wie
Informationen zu offenen Stellen.
„Derzeit suchen wir vor allem Menschen
mit technischem Hintergrund, die sich
für einen krisensicheren und erfüllenden Job im öffentlichen Dienst interessieren – da sind wir hier an der richtigen Stelle“, erklärt Verena Stuppner – und
freut sich über interessierte BewerberInnen, etwa für Jobs in der Vermessungstechnik oder als ProjektingenieurIn. Aber
auch Lehrlinge können sich wieder bewerben, derzeit sind wieder Lehrstellen unter
www.innsbruck.gv.at/lehrstellen ausgeschrieben. Alle Stellenausschreibungen
unter: www.innsbruck.gv.at/stellen. FB

Thomas Klestil hofft mit Formaten
wie der Wildtiersafari über die
Jugendlichen auch die Eltern zu
erreichen.
© I. ULLMANN

© F.BÄR

Verena Stuppner und Selina Danler
beantworten Fragen von Studierenden zu
Stellenangeboten der Stadt Innsbruck.

Wildtieren auf der Spur
Unterwegs mit dem städtischen Wildtierbeauftragten Thomas Klestil

B

ei Wildtiersafari denkt man nicht
sofort an Innsbruck. Aber die
Einladung, eine solche zu begleiten, wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Ausgerüstet mit bequemem stadt-, also
asphalttauglichem Schuhwerk und Kamera sah ich dem Termin gespannt entgegen.
Von Thomas Klestil erfuhr ich bereits auf
dem Weg zum Treffpunkt, dass es sich bei
der Wildtiersafari um ein Pilotprojekt für
Schulklassen handelt mit dem Ziel, für Wildtiere in der Stadt zu sensibilisieren. „Wildtiere sind“, so Klestil, „Teil der Stadt. Das ist
Fakt. Wir müssen wieder lernen mit ihnen
zu leben, mit ihnen vernünftig umzugehen.“

Vermittler
Der Wildtierexperte ist oft erster Ansprechpartner, wenn es Probleme mit
Wildtieren gibt. Dann liegen die Nerven
blank und er muss vermitteln: Wissen,
konkrete Hilfe und manchmal auch zwischen Gegnern und Freunden bestimmter
Tierarten. „Wir haben verlernt, mit Wildtieren umzugehen und reagieren mit Angst.
Oder wir vermenschlichen sie und finden
einen Waschbären süß und füttern Essensreste an einen Fuchs in der Altstadt“,
erklärt Klestil.
Ja – das sind Begegnungen, die man in Innsbruck haben könnte. Zur Enttäuschung der
teilnehmenden Jugendlichen werden wir
sie am Vormittag nicht zu Gesicht bekommen. Auch nicht die Innsbrucker Biber.
Aber Spuren finden wir. Auch Hinweise, wie
wir in der Stadt damit umgehen. Am Vortag war Klestil mit Jugendlichen unterwegs,

um Bäume vor Bibern zu sichern. Wir sehen
auch, wo und wie Menschen falsch Tauben
füttern und die Folgen.

Tierische Rückkehrer
„Der Biber ist zurück“, meint Klestil und erklärt, wie groß und vor allem wie schlau
unsere Stadtbiber sind. Intelligenz scheint
ein Merkmal vieler Wildtierezu sein, die
in der Stadt leben. Will man sie managen, muss man wissen, wie. Einen Biberdamm zu zerstören, sorgt nur dafür, dass
der nächste Damm noch stabiler erbaut
wird. Von den Bibern könne man lernen,
wie man am besten Bäume fällt, erklärt
der gelernte Forstwirt.

Taubenturm
Neben den Bibern haben es Klestil auch
Innsbrucks Stadttauben besonders angetan, wie ein Blick auf sein Sweatshirt beweist. Ziel der Safari ist schließlich auch
der Taubenturm im Rapoldipark. Dieser

wird, wie wir bei unserer Ankunft sehen,
gut von den Tauben angenommen. Tauben, erklärt Klestil, sind keine Wildtiere,
keine Kulturfolger, sondern verwilderte
Nutztiere, die deshalb auch die Nähe von
Menschen suchen – vielleicht sogar die
ältesten Nutztiere, ihr schlechter Ruf sei
eine Folge von gezielter Propaganda.
Der Taubenturm erlaubt die Population
zu managen und ist durch die artgerechte Fütterung gelebter Tierschutz. Die Tauben haben sich aber leider nicht mit den
Jugendlichen gemeinsam auf ein Foto gewagt. IU

Den Wildtierbeauftragten
Thomas Klestil
erreichen Sie unter:
Telefon +43 512 5360 8396
oder per E-Mail:
wildtiere@innsbruck.gv.at

www.schuelerhilfe.at
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