Innsbruck Informiert
Jg.2025
/ Nr.12
- S.14
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Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
FPÖ INNSBRUCK
KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH
Innsbruck verarmt!
Die Innsbrucker werden arm gemacht!
I
nnsbruck ist eine absteigende Stadt, das
spüren die Bürger. Die Zahlen bestätigen das. Nicht nur, dass die Regierung den
Schuldenstand in nie gekannte Höhen auf
220 Mio. Euro treibt, auch die Bürger werden ärmer. Immer mehr Menschen durchwühlen die Mülltonnen auf der Suche nach
Pfandflaschen oder gar nach Essbarem. Das
Motto der Regierung: „Sollen sie halt Kuchen
essen.“ Innsbruck ist inzwischen die teuerste Stadt Österreichs: Viele Innsbrucker müssen bis zu 40% ihres Nettoeinkommens für
D
GR Fabian Walch,
BA MA &
GR Reini Happ
ie Menschen in Innsbruck werden arm
gemacht. Durch das dauerhafte Erhöhen
der Preise durch Lebensmittelkonzerne, Tiwag/IKB, Immokonzernen und auch durch
die Stadtregierung aus Anzengruber, Grüne
und SPÖ, bei den städtischen Gebühren.
Bereits mehr als die Hälfte aller Innsbrucker müssen in anderen Lebensbereichen
einsparen, um sich die absurd hohen Mieten leisten zu können. Weil einige wenige
Profit damit machen, dass wir alle ein Dach
über dem Kopf, was zu essen auf dem Teller,
Licht und Wärme Zuhause brauchen. Wir,
die vielen sind dem ausgeliefert und die
Regierung schaut zu. Eine echte Entlastung
für die Bevölkerung wäre eine Preisbremse
bei Mieten, Lebensmitteln und Energie.
Die Politik hat die Möglichkeit, gegen die
hohen Strompreisen vorzugehen, weil die
IKB der Stadt gehört. Sie tun es nicht und
befeuern damit die Inflation und die Teuerung noch mehr. Warum ist das so? Weil
Politikern mit ihren abgehobenen Gehältern abgehobene Politik machen. Nicht
für die Mehrheit, sondern für sich und ihre
Spezln.
SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI ÖSTERREICH
LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL
Innsbruck darf nicht verarmen!
Innsbruck darf niemanden zurücklassen
D
ie Preise für das tägliche Leben steigen leider immer weiter. Das stellt viele
Menschen in unserer Stadt vor große Herausforderungen, um gut „über die Runden“
zu kommen.
Wir als Stadt unterstützen hier nach Kräften – mit guten und leistbaren Wohnungen,
mit dem städtischen Heizkostenzuschuss
und vielen weiteren Angeboten, damit alle
Innsbrucker:innen gut durch die kalte Jahreszeit kommen.
In Zeiten, in denen wir auch im städtischen
Budget den Gürtel enger schnallen müssen, gilt es, die richtigen Prioritäten zu setzen. Diese sind für uns klar: Investitionen
in unsere Kinder und ihre Bildung, die Stärkung der öffentlichen Infrastruktur – vom
öffentlichen Nahverkehr bis zu den städtischen Dienstleistungen – und vor allem gezielte Unterstützung dort, wo sie wirklich
gebraucht wird.
Wir arbeiten für ein starkes Miteinander in unserer Stadt, für ein gutes Zusammenleben –
damit Innsbruck eben nicht verarmt!
I
Eurer
Benjamin Plach
klub@spoe-ibk.at
mmer mehr Menschen in unserer Stadt
fragen sich: Wie sollen wir das alles noch
bezahlen? Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, müssen heute überlegen,
ob sie die Heizung überhaupt noch aufdrehen können. Doch diese Entwicklung ist
kein Naturgesetz. Sie ist veränderbar. Dazu
braucht es entschlossenes Handeln: mehr
bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Unterstützung für Familien und Senior:innen
sowie eine stabile Finanzierung unserer
sozialen Einrichtungen, Tafeln und Familienzentren. Jedes Kind soll Zugang zu guter
DAS NEUE INNSBRUCK
ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK
Wir sind gegen den Verkauf städtischer Wohnungen!
Innsbruck kann!
D
as Neue Innsbruck spricht sich klar gegen jeden Verkauf von städtischem Eigentum im Wohnbereich aus. Es handelt
sich dabei nicht um eine „Verschiebung“
wie es der Bürgermeister darstellt, sondern um eine schleichende Aushöhlung
des städtischen Vermögens. Wenn Vermögen gegen Geld verschoben wird, ist das
schlichtweg ein Verkauf.
Wohnungen sind keine Handelsware, sondern Teil des sozialen Rückgrats unserer
Stadt. Wer öffentliche Wohnungen verkauft, um kurzfristig Budgetlöcher zu stop-
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die Miete aufwenden. Dies macht auch vor
dem Mittelstand nicht halt, was die unterdurchschnittliche Eigentumsquote zeigt: Eigentum kann sich niemand mehr leisten. Die
Verarmung zeigt sich am Charakter der Stadt,
die nach und nach ihre Tiroler Eigenheit verliert. Der Bevölkerungsaustausch schreitet
voran: 60% in den Kinderbetreuungseinrichtungen und 56% in Innsbrucks Mittelschulen
haben Deutsch nicht mehr als Muttersprache. Innsbruck ich muss dich lassen, denken
sich deshalb viele. Armes Innsbruck!
INNSBRUCK INFORMIERT
fen, zerstört langfristig die finanzielle und
soziale Substanz Innsbrucks.
Der Verkauf von rund 170 städtischen Wohnungen zu durchschnittlich 47.000 Euro
pro Wohnung in der Langstraße ist daher
ein schwerer Fehler, der kommenden Generationen den Gestaltungsspielraum nimmt.
Das Neue Innsbruck fordert ein Ende dieser
Einmaleffekte und eine Rückkehr zu einer
nachhaltigen Finanzpolitik, die auf Verantwortung statt auf Verwertung setzt. Innsbrucks Zukunft darf nicht verscherbelt werden – sie muss gestaltet werden.
D
Stadtrat
Mag. Markus Stoll
www.dasneueinnsbruck.at
ie Budgets sind knapp, und je knapper
das Budget, desto gewichtiger die Frage
nach den Prioritäten.
Wofür geben wir unser Geld aus? Für Beton
oder für Begegnung? Für Prestige oder für
Teilhabe?
Wenn Schulen bröckeln, Kultur verschwindet und Wohnen zum Luxus wird, dann verliert Innsbruck nicht nur Geld, sondern wir
verlieren Lebensqualität, Vertrauen, Zusammenhalt.
Wir wehren uns entschieden dagegen, dass
die Stadt kaputt gespart wird, und mit den
Bildung, Freizeit und Kultur haben. Besonders Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren brauchen sichere und leistbare Orte,
an denen sie ihre Freizeit verbringen können. Aber genau solche Angebote fehlen
in Innsbruck. Trotzdem hat die Stadtregierung unseren Antrag abgelehnt. Jetzt ist die
Stadtpolitik gefordert, Verantwortung zu
übernehmen. Damit Wohlstand kein Privileg für wenige bleibt und Innsbruck eine
Stadt des Zusammenhalts und der Gerechtigkeit ist.
Immobilien auch städtische Gestaltungsspielräume verkauft werden. Eine reiche
Stadt misst sich daran, ob ihre Menschen sich
noch ein Zuhause leisten können, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ob Kinder Räume zum Wachsen finden, ob Nachbarschaft lebendig und solidarisch bleibt.
Wir investieren in das, was uns als Gesellschaft trägt: Bildung, Kultur, soziale Wärme. Denn auch in budgetär angespannten
Zeiten gilt: Dort, wo wir füreinander Verantwortung übernehmen, wird Innsbruck nicht
ärmer, sondern reicher.
Eure
Pia Tomedi
0677 644 26 066
Kein Anliegen ist zu klein!
GRin Dr.in Andrea
Haselwanter-Schneider
Liste Fritz
office@liste-fritz.at
Alternative Liste
Innsbruck
Für das Team der ALi
Evi Kofler
evi@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at
INNSBRUCK INFORMIERT
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