Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.12

- S.15

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ivb.at

Stadtleben

Das Fest der vielen Tänze
Tänze aus aller Welt treffen auf Tiroler Tradition:
Die neueste Tanzproduktion am Tiroler Landestheater
ist ein Fest der Vielfalt und des Miteinanders.

© IVB

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Fahrplanwechsel kommt
Mit Sonntag, dem 14. Dezember 2025, stehen Änderungen auf den Linien der IVB an.
Hier gibt es alle Details im Überblick.
Mit dem Fahrplanwechsel können die IVB
zum Normalfahrplan zurückkehren. Die
Linien 2 und 5 werden an Schultagen wie-

Neue Haltestellen(-namen)
Vill Dorfstraße – Vill
(Linien J, N7 und VVT-Linien)
Ziegelei/Haftanstalt – Justizanstalt (VVT-Linien)
Neue Haltestelle
Obexerstraße nur in Richtung
Stadt (Linie J)
Die neuen Haltestellen der Linie D
Eckenried
Duftbachl
Otto-Gamper-Weg
Schillerweg
Jugendland
Finkenbergweg
Schobergasse
Zimmeterweg

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INNSBRUCK INFORMIERT

der im 10-Minuten-Takt geführt.
Weil dafür mehr Fahrzeuge benötigt
werden, verkehrt die Linie 5 wieder mit
Einfachtraktion. Am Vormittag verkehrt
ein Umlauf noch mit Doppeltraktion. Die
Linien A und K verkehren an Ferientagen
statt im 20-Minuten-Takt künftig wieder
im 15-Minuten-Takt. Zusätzlich fährt
die Linie J am Wochenende früher im
15-Minuten-Takt, um der hohen Nachfrage zu den Bergbahnen nachzukommen.
Neue Linie, voll elektrisch
Mit der Linie D geht die erste vollelektrische Buslinie der IVB am Montag, dem
15.12.2025, in Betrieb und wird zwischen
Hochmühlau und Hocharzl unterwegs
sein. Die kleinen E-Busse werden von
Mo – Fr, 06:30 – 19:00 Uhr, im 30-Minuten-Takt als Ringlinie fahren.
Ab 11.01.2026 wird es eine neue ExpressLinie vom Flughafen zum Hauptbahnhof

und retour geben. Die Linie FX (Airport
Express) wird nur im Winter und ausschließlich sonntags verkehren und auch
einen eigenen Tarif haben (€ 6,90 für
einen Erwachsenen und zwei Kinder
bis 14 Jahre, Tickets sind nur online im
Ticketshop bzw. in der IVB-Tickets-App
erhältlich).
Mit dem Fahrplanwechsel werden die
Linien 501, 502, 502N, 503 und 504 nicht
mehr von den IVB, sondern von Ledermair betrieben. Die Linien 590 und 590N
werden voraussichtlich ab 02.05.2026
von der Firma SAD übernommen.
Alle Infos zum Fahrplanwechsel auch unter
www.ivb.at

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Der Tanzabend „Von Heimat und
Tänzen“ wird zum Sinnbild für
Begegnung verschiedener Nationen
und kulturellen Austausch.

© AN

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as Tanzstück „Von Heimat und Tänzen“ verbindet Tradition mit Moderne und vereint Tanzstile aus
aller Welt. Zahlreiche Mitglieder des Tanzensembles des Tiroler Landestheaters
bringen persönliche Geschichten und
Choreografien ihrer kulturellen Wurzeln in
diese Produktion ein. Die beiden Choreografen Marcel Leemann und Simon Mayer
formen daraus ein kraftvolles Tanzstück,
in dem eigene Erinnerungen, unterschiedliche Bewegungen und kulturelle Prägungen zu einem neuen Ganzen verschmelzen. Einflüsse aus dem amerikanischen
Line Dance, aus chinesischen Volkstänzen,
der italienischen Tarantella und dem griechischen Sirtaki bis hin zum Verbandsfigurentanz aus Tirol sind spürbar.
Christof Dienz komponierte eigens für
diesen Abend die Musik und begleitet gemeinsam mit drei Mitgliedern seiner Band
Die Knödel die Aufführung live. MusikerInnen der Stadtmusikkapelle Amras bringen
zudem mit ihren Blasinstrumenten Tiroler Klangfarben ein und verbinden sie mit
modernen Rhythmen – ein musikalisches
Spiegelbild des tänzerischen Dialogs zwischen Tradition und Gegenwart.

die Wiener Bourgeoisie erlebte nach Jahren scheinbar unbegrenzten Aufstiegs einen tiefen Schock, der weit in das private
Leben hineinreichte.
Mitten in diese Zeit fällt die Entstehung der
„Fledermaus“, deren genial-beschwingten
Melodien man das schwere Weltgeschehen so gar nicht anhört. Mit seinem heiteren, lebensbejahenden Verdrängungsspiel

gelang Johann Strauss die Operette aller
Operetten, bei der Stargäste und zeitgemäße Impromptus zum Jahresende und
natürlich auch am Silvesterabend auf keinen Fall fehlen dürfen.
Tickets, Programm und Informationen:
www.landestheater.at und www.hausder-musik-innsbruck.at AS

HOSENROLLE?
FRAUEN IM PORTRÄT
VON 1809–1918

„Glücklich ist, wer vergisst …“
Johann Strauss’ größter Operettenhit „Die
Fledermaus“ feiert am 13. Dezember Premiere im Großen Haus. Zu vergessen gab
es bei der Uraufführung von 1874 am Theater an der Wien so einiges. Ein knappes
Jahr zuvor hatte der Gründerkrach große
Teile der Finanz- und Bauwirtschaft verheert, Bankrotte, Privatinsolvenzen, Arbeitslosigkeit, Firmenschließungen und
gestiegene Preise waren in allen Gesellschaftsschichten zu spüren. Insbesondere

17.10.25
–2.6.26
TIROL PANORAMA
MIT KAISERJÄGERMUSEUM
TIROLER-L ANDESMUSEEN.AT
Titelseite: Illustration Baronin Therese von Sternbach, Franz Spitzer (1780–1837) Foto: Sammlung Michael Liphart

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