Innsbruck Informiert
Jg.2025
/ Nr.10
- S.5
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Gesamter Text dieser Seite:
Gemeinsam zu neuen Höhen
Keine andere Stadt vereint so attraktiv alpin-urbane Lebenskultur.
Bei gleichzeitig höchster Lebensqualität zwischen Nordkette und Patscherkofel.
I
nnsbruck bietet viel – vor allem Lebensqualität. Innsbruck ist als Tiroler Landeshauptstadt jene Stadt im
Zentralraum Tirols, die Kultur, Natur,
Freizeit, Bildung und Sport perfekt vereint. Gepaart mit moderner Mobili8
INNSBRUCK INFORMIERT
tät ist Innsbruck besonders attraktiv, um zum Lebensmittelpunkt zu
werden. Jene, die hier leben und bereits ihren Hauptwohnsitz begründet haben, wissen das nur zu gut. Alle
anderen möchte auch Innsbrucks
Bürgermeister Ing. Mag. Johannes
Anzengruber, BSc animieren, sich offiziell zur alpin-urbanen Landeshauptstadt
zu bekennen. Sein Credo lautet: Dass
neue Höhen nur gemeinsam erreicht
werden können.
Gemeinsam mit dem Umland bildet
Innsbruck den Zentralraum Tirols.
Hier wird viel auf engstem Raum gebündelt. Sehen Sie das Ballungsgebiet
als Vorteil?
Bürgermeister Anzengruber: Innsbruck hat
eine Tagesbevölkerung von 180.000 Menschen bei 133.000 EinwohnerInnen. Diese
überregionale Sogwirkung von Wirtschaft,
Bildung und Medizin macht Innsbruck
nicht von ungefähr zum erwerbsstärksten Standort Westösterreichs. Das ist unvermeidlich auch mit Lasten verbunden –
etwa auf dem Wohnungsmarkt oder im
Sozialbereich. Hier steuern wir intensiv
mit „jungem Wohnen“. Innsbruck soll und
muss vor allem für ihre BürgerInnen eine
leistbare Stadt sein. Hier steuern wir intensiv mit „jungem Wohnen“ gegen.
In Innsbruck gibt es rund 12.000 Unternehmen mit 14.200 Arbeitsstätten, in
Die Landeshauptstadt ist auch ein Zentrum für Kultur und Veranstaltungen.
Gibt es in diesem Zusammenhang Dinge, die noch geplant sind?
Bürgermeister Anzengruber: Bei sportlichen Großereignissen ist Innsbruck Weltklasse. Kulturmäßig hat Innsbruck das
Bogenfest, Bridge Beat, Stadtfeste, die
Bergweihnacht – all das belegt Fixplätze im Stadtleben. In der Kultur wollen wir
für Innsbruck wieder größere Konzertveranstaltungen an Land ziehen. Gerade die
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Olympiaworld, aber auch städtische Plätze, bieten unglaublich viel Potenzial für
Großereignisse. Idealerweise solche, die
zum alpin-urbanen Markenkern unserer
Stadt passen.
In den vergangenen zehn Jahren zogen
im Durchschnitt rund 10.600 Menschen
pro Jahr nach Innsbruck. Gleichzeitig
haben rund 10.000 Menschen jährlich
die Landeshauptstadt verlassen. Wie
und warum möchten Sie diese Bilanz
verbessern und mehr Menschen zum
Bleiben veranlassen?
Bürgermeister Anzengruber: Innsbruck investiert laufend in klimafitte Plätze, mehr
Grün und Aufenthaltsqualität. Mit Initiativen wie der aktuellen Hauptwohnsitzkampagne, einem intensiven Leerstandsflächenmanagement oder gezielten
Betriebsansiedelungen in den Gewerbegebieten erhöhen wir die Attraktivität zum
Dableiben.
Das Interview führte Katharina Rudig.
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Bürgermeister Johannes Anzengruber
ist stolz auf sein Innsbruck und weiß
um die besonderen Qualitäten der
Landeshauptstadt.
Was macht Innsbruck im Vergleich
zu anderen österreichischen Landeshauptstädten so einzigartig? Was sind
die besonderen Qualitäten der Stadt?
Bürgermeister Anzengruber: Unsere Stadt
hat eine frische Dynamik, die Jung und Alt
in ihren Bann zieht, InnsbruckerInnen wie
fast eine Million Gäste jährlich begeistert.
Das macht mich unglaublich stolz. Diese Stadt kann alles schaffen – durch das
Bündeln unserer Qualitäten, viel Engagement bei allen Mitarbeitenden und eine
unbändige Lebensfreude zwischen Nordkette und Patscherkofel.
denen insgesamt 109.381 Personen beschäftigt sind. Sehen Sie hier noch genügend Raum für Wachstum?
Bürgermeister Anzengruber: Für geordnetes und organisches Wachstum ist immer
Platz. Nur durch (Wachstum) optimale
Flächennutzung können wir die Standortqualität absichern und verbessern. Es geht
darum, Wirtschaftsflächen optimal zu
nutzen, gute Rahmenbedingungen zu
schaffen und leistungsfähige Betriebe anzusiedeln.
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Sind Sie ein stolzer Innsbrucker?
Nennen Sie fünf Orte, die Sie an der
Stadt besonders schätzen und lieben.
Bürgermeister Anzengruber: Das Rathaus
als meinen täglichen Arbeitsplatz, den
Plenarsaal, weil wir dort die wichtigen
Entscheidungen für die Stadt beschließen,
den neuen Bozner Platz, den wir heuer im
Herbst eröffnen, die Stadtteile, wo wir tagtäglich die Stadt lebenswerter machen und
Innsbrucks höchsten Berg, die Westliche
Praxmarerkarspitze auf 2.642 Metern
Höhe. Solche Höhen erreicht man am besten gemeinsam.
Mit einer Kampagne wirbt Innsbruck im Oktober
um die Anmeldung eines Hauptwohnsitzes in
der Landeshauptstadt. Zu gewinnen gibt es ein
Freizeitticket. Mehr dazu auf Seite 21.
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