Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.10

- S.10

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Gemeinsam leben
Auf der Webseite www.innsbruck.gv.at finden Sie alle
Unterlagen, die Sie für Ihren Behördengang benötigen.
Als besondere Dienstleistung, kann auch vorab online
oder direkt am Terminal des Wartebereichs ein Termin
gebucht werden.

© STADT INNSBRUCK

© I. ULLMANN

Mehr als 2.000 Mitarbeitende sorgen dafür,
dass die Arbeit des Stadtmagistrats erledigt
wird. An der Spitze wird nun eine Stelle frei.

Das Meldewesen – Grundlage moderner Verwaltung

Spitzenstelle zu vergeben
MagistratsdirektorIn gesucht!

R

und 2.000 Menschen arbeiten jeden Tag für die Stadt Innsbruck
und ihre Bevölkerung. An der Spitze der städtischen Verwaltung sorgt die
Magistratsdirektion dafür, dass die Arbeit des Stadtmagistrats reibungslos
läuft – und gestaltet sie auch selbst
mit.

Verwaltung mit Gestaltung
In der Magistratsdirektion laufen die Fäden zusammen: In Zusammenarbeit mit
dem Bürgermeister wird von hier aus der
gesamte Betrieb des Magistrats geleitet,
strategische Ziele der Landeshauptstadt
werden ebenso koordiniert wie die digitale Transformation der Verwaltung. Wie ist

die Organisation Stadtmagistrat strukturiert – und welche Optimierungen können
dabei vorgenommen werden? Ein zentraler Punkt im Aufgabenfeld ist darüber hinaus die Gestaltung des Dialogs zwischen
Politik, Verwaltung, BürgerInnen, Beteiligungen und Interessensvertretungen.

Denken und Lenken

Gut?

Gut!
Wie die Zukunft aussieht, weiß man heute so wenig
wie vor 100 Jahren. Fest steht: Heute wie morgen
kümmern wir uns darum, dass Sie verlässlich und sicher
mit Energie versorgt werden.

www.gutmann.cc

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INNSBRUCK INFORMIERT

Hier versorgen wir.

Neben Fähigkeiten zur strukturellen Weiterentwicklungen und der Optimierung
von Managementmethoden (beispielsweise im Risiko-, Prozess- und Datenmanagement) bedarf es auch umfassender Kenntnisse der Verwaltung und aller rechtlichen
Rahmenbedigungen – eine wichtige Voraussetzung für BewerberInnen ist deshalb
nicht nur ein abgeschlossenes Studium der
Rechtswissenschaften, sondern auch Führungserfahrung im höheren Verwaltungsdienst. Auch repräsentative Aufgaben sind
Teil des Jobs, ebenso wie Öffentlichkeitsarbeit oder die beratende Teilnahme an Sitzungen der städtischen Gremien.
Interessierte BewerberInnen können sich
noch bis 13. Oktober für die Stelle bewerben – am besten direkt auf der städtischen
Karriereplattform karriere.innsbruck.gv.at.
Nach der erfolgreichen Bewerbung folgt
ein kommissionelles Hearing sowie die
notwendige Befassung des Innsbrucker
Stadtsenats. Danach kann die Stelle ab Februar 2026 angetreten werden – und eine
spannende Aufgabe an der Spitze der Verwaltung beginnen. FB

Das Referat „Melde- und Einwohnerwesen und Passangelegenheiten“ versteht sich als Behörde mit Servicecharakter.

U

rsprünglich informierte das Meldewesen vor allem darüber, welche und wie viele Personen sich
dauerhaft an einem bestimmten Ort aufhielten. Mittlerweile ist das Meldewesen
wesentliche Grundlage für praktisch alle
Bereiche staatlicher Verwaltung.

Das Zentrale Melderegister (ZMR)
ist ein öffentliches Register, in dem alle
in Österreich gemeldeten Personen mit
Wohnsitz erfasst sind. Es ist Ausgangspunkt der meisten elektronischen Prozesse der BürgerInnen mit der öffentlichen
Verwaltung (E-Government).

„Wir sind eine Behörde. Wir müssen uns
an die rechtlichen Vorgaben halten. Wir
bemühen uns aber, den Bürgerinnen und
Bürgern soweit wie möglich entgegenzukommen“, erklärt Amtsvorstand Markus
Troger, MSc: „Wer in Österreich in eine
Wohnung, ein Haus oder ein Zimmer einoder auszieht, muss das melden. Das
kann persönlich oder per Post erfolgen.
Ein Wohnsitz kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar schon mittels IDAustria online gemeldet werden.“
Zum Termin werden Sie über ein modernes, Hör- und Sehsinn ansprechendes
Ausrufsystem in eines der zwölf Büros
gebeten. Anfallende Gebühren können
seit 2024 durch das neue Registrierkassensystem bargeldlos bezahlt werden.

ralem Melderegister stolz, vor allem aber
auf sein Team.

Beachtliche Zahlen

18 Bedienstete kümmern sich um insgesamt rund 80.000 Parteien im Jahr, dazu
kommen 2.000 amtliche Abmeldeverfahren, mehr als 15.000 E-Mails und mindestens so viele Telefonate, 1.000 Poststücke
und hunderte Arbeitsaufträge, die direkt
über die Register eingebracht werden.

Das Referat ist nicht nur für An,- Ab-, Ummeldungen, Meldebestätigungen, Haushaltsbestätigungen,
Meldeauskünfte,
amtliche Abmeldungsverfahren und Auskunftssperren zuständig, sondern stellt
zum Beispiel auch Reisepässe, Personalausweise und die ID-Austria aus. Zudem
sammelt es Unterstützungserklärungen
für Wahlen und Volksbegehren, führt WählerInnenevidenzen und erstellt die Liste
der SchöffInnen und Geschworenen für
das Landesgericht.
Das Meldewesen trägt zur Aufrechterhaltung von Demokratie und Rechtsstaat bei

und liefert wichtige Daten als Entscheidungs- und Planungsgrundlage, zum Beispiel für die Stadtplanung oder das Schulamt.
„Auf mein Team ist Verlass. Es bewahrt
Ruhe und Überblick. Beschwerden kann
man nicht immer vermeiden, wir bemühen uns aber um eine möglichst geringe
Zahl begründeter Beschwerden und – das
freut mich und uns besonders – wir bekommen auch immer wieder Lob“, betont
der Amtsvorstand. UI

Referat Melde- und
Einwohnerwesen,
Passangelegenheiten
Maria-Theresien-Straße 18, 1. Stock
Montag – Donnerstag 7.30-15.00 Uhr
und Freitag 7.30-12.00 Uhr
Telefonische Auskunft:
+43 512 5360 8179
Montag – Freitag 8.00-12.00 Uhr
post.meldewesen@innsbruck.gv.at

Fülle der Aufgaben

www.schuelerhilfe.at

Amtsvorstand Troger ist auf das moderne österreichische Meldewesen mit zent-

Die Nachhilfe / 7x in Tirol
INNSBRUCK INFORMIERT

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