Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.10

- S.12

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Politik & Stadtverwaltung

Aus dem Stadtsenat
Herzlich willkommen!

Stadt unterstützt
Jugendinnovationslab

© M. Freinhofer

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner:innen in Am Bichl III in Igls

Bauzeit: 22 Monate (Start: November 2023)
Wohnnutzfläche: ca. 3.953 m2 netto
Errichtungskosten: ca. 13,7 Mio. Euro netto (8,5 Mio. Mietwohnanlage &
5,2 Mio. Eigentumsanlage)

Beispielrechnung für eine Mietwohnung (ca. 80 m )
2

ø pro Monat

EUR/m2

EUR/Wohnung

Nettomiete

5,75 €

460 €

Betriebskosten, Heizung, Warmwasser, Ust.

4,22 €

337,60 €

Bruttomiete

9,97 €

797,60 €

Beispielrechnung für eine Eigentumswohnung (ca. 80 m )
2

Kaufpreis

EUR/m2

Kaufpreis

4.700 €

376.000 €*

*Beim Land Tirol können Förderungen im Rahmen der Subjektförderung beantragt werden.

Am Mittwoch, den 20. August 2025 übergaben Bürgermeister Johannes Anzengruber, Vizebürgermeister
Georg Willi, Mitglieder des Stadtsenates und Gemeinderates sowie IIG-Geschäftsführer Franz Danler
in Igls die Wohnanlage Am Bichl III offiziell an
ihre neuen Bewohner:innen.
Die fünf Baukörper am Fuße des Patscherkofels
bieten insgesamt 50 familienfreundliche

Drei- bis Vier-Zimmerwohnungen, davon 33 geförderte Mietwohnungen sowie
17 subjektgeförderte Eigentumswohnungen. Viel Grünraum und ein durchdachtes Freiraumkonzept tragen zu einem qualitätsvollen Wohnumfeld bei.
Ein Fokus lag nicht nur auf Leistbarkeit, sondern auch Energieeffizienz: Die
Wohnanlage wurde im Passivhaus-Standard errichtet und strebt als Plus-Energie-Quartier an, ihren Energiebedarf bilanziell selbst zu decken. Dazu tragen u. a.
eine zentrale Luft-Wasser-Wärmepumpe, dezentrale Warmwasserbereitungsanlagen, PV-Anlagen auf Dachflächen, einer Südfassade und einem Carport sowie
Detentionsdächer zur Regenrückhaltung bei.

Wir danken den planenden und ausführenden Firmen:
ARCHITEKTUR: he & du ZT GmbH · VERMESSUNG: Vermessungsbüro Dr. Stefan Rudig · HAUSTECHNIK: Klimatherm · ELEKTROTECHNIK: ETP Elektrotechnik Planungs ·
BAUPHYSIK: Fiby ZT · GEOTECHNIK: GeoNat · STATIK: Neuner ZT · PV-PLANUNG: Ingenieurbüro Hinterseer · PLANUNGS- UND BAUSTELLENKOORDINATION: Baldauf ·
VERKEHRSPLANUNG: VI-Plan ZT · ÖKOLOGISCHE BAUAUFSICHT: Umweltbüro Schütz ·
RODUNGSARBEITEN: Josef Fankhauser · BAUMEISTER/SPEZIALTIEFBAU: Porr Bau ·
TROCKENBAU: Ing. Praxmarer Innenausbau · LÜFTUNGSTECHNIK: TEGA Technologie f. Gebäudeausstattung GmbH · HAUSTECHNIK: Opbacher Installationen · MSR
(MESS-, STEUER- UND REGELTECHNIK): Siemens AG Österreich · ELEKTROTECHNIK:
Elektrotechnik Kilic GmbH · AUFZUGSANLAGE: Otis · SCHWARZDECKER UND SPENGLER: Auer Dachsysteme · BODENLEGER: Fischer-Parkett · FENSTER KUNSTSTOFF: Actual Fenster, Türen, Sonnenschutz · ZIMMERMANN: IAT · FLIESENLEGER: HB Fliesen ·
ESTRICHLEGER: Estrich-Technik Dengg & Tasser · KELLERTRENNWÄNDE: Gerhardt
Braun RaumSysteme · MALER: Allianz Malerei und Bau KG · TÜRSYSTEME: Eisenkies
Tortechnik · AUSSENWAND-WDVS: KPS – Ötztal Putz · SCHLOSSER: Nocker Metallbau · GARAGENTOR: Blasy · BAUTISCHLER: Fischer Parkett · AUSSENANLAGEN: Ing.
Hans Bodner Baugesellschaft m.b.H. & Co KG · GARTENGESTALTUNG: Gartengestaltung & Floristik Blumen Tauber · PV-ANLAGE: StromvomDach Erl · BAUREINIGUNG:
Star Clean Facility Services · SCHLIESSANLAGE: Dormakaba Austria

Der Stadtsenat bekundete in seiner Sitzung vom 10. September 2025 einstimmig
sein Interesse an einer Unterstützung des
Projekts „Jugendinnovationslab – Youth
Innovation & Empowerment Lab“. Dies
wurde durch Unterzeichnung eines „Letter
of Intent“ zum Ausdruck gebracht.
Das Projekt „Jugendinnovationslab – Youth
Innovation & Empowerment Lab“, initiiert von POJAT (Offene Jugendarbeit Tirol),
Social Impact Hub Tirol und Die Bäckerei,
verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Jugendlichen neue Formen der Partizipation zu
entwickeln und zu erproben. Bei einer positiven Förderzusage durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) eröffnet sich für die Stadt Innsbruck
die Möglichkeit, von den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen und Erfahrungen zu
profitieren und diese in die Weiterentwicklung der eigenen Strategien im Bereich der
Jugendbeteiligung einfließen zu lassen.

Neue Gastgärten
Die FoodCulture GmbH betreibt das Café
„The Cookie Club“ und hat nun bei der Stadt

IIG - Innsbrucker Immobiliengesellschaft

D

ie enge Städtepartnerschaft zwischen Innsbruck und Freiburg im
Breisgau wurde am Donnerstag, 11. September 2025, einmal mehr mit Leben
gefüllt: Eine 18-köpfige Delegation rund

Kinderbetreuung:
Bildungscampus Arzl
Kinderzentrum Pechegarten

Sonderbauten:
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
© D. JÄGER

Studentisches Wohnen:
Karmelitergasse
Campus Frau Hitt
Sandwirt

www.iig.at

Innsbruck um Anmietung einer Teilfläche
des öffentlichen Gutes zur Einrichtung
eines Gastgartens vor dem Objekt MariaTheresien-Straße 30 im Gehsteigbereich
angesucht. Auch der Betreiber des Imbisses „Destan Kebap“ hat um die Anmietung
einer Teilfläche des öffentlichen Gutes zur
Einrichtung eines Gastgartens vor dem Objekt
Innstraße 49 im Straßenverkehrsbereich angesucht. Der Stadtsenat stimmte der Einrichtung der beiden Gastgärten einstimmig zu.

Projekt TACTIQ
Der Stadtsenat brachte mehrheitlich in
einem Letter of Intent (LOI) die fachliche
Unterstützung der Landeshauptstadt
Innsbruck für einen Förderantrag der
Stadt Wien für das Projekt TACTIQ (Taktische Quartiersentwicklung für Klima und
Lebensqualität) zum Ausdruck.

Klimaneutralen Stadtentwicklung
Das Projekt TACTIQ (Taktische Quartiersentwicklung für Klima und Lebensqualität) verfolgt aufbauend auf dem internationalen
Konzept der Superblocks den Ansatz zur
schnelleren und kosteneffizienteren Transformation städtischer Räume im Sinne ei-

ner klimaneutralen Stadtentwicklung. Im
Zentrum steht die Entwicklung eines quartiersbezogenen Konzepts für sogenannte
Low Traffic Grätzl. TACTIQ verbindet dabei
Klimaschutz, Klimaanpassung und soziale
Inklusion und soll so zur Schaffung klimaresilienter, verkehrsberuhigter Stadträume
mit hoher Aufenthaltsqualität beitragen.
Für die Durchführung des Projektes ist eine
Laufzeit von ca. zwei Jahren ab Förderzusage (voraussichtlich Anfang 2026) vorgesehen. Für die Stadt Innsbruck entstehen
keine Kosten für die Teilnahme am Projekt.
Von Seiten des Stadtmagistrates ist das
Referat Strategie und Integration im Amt
für Stadtplanung, Mobilität und Integration
im Lead und wird sich mit fachlicher Unterstützung einbringen. Vor dem Hintergrund
aktueller urbaner Fragestellungen und
Herausforderungen wie Klimawandelanpassung, Mobilitätswende und Nutzungsdruck auf den öffentlichen Raum – wie im
Zukunftsvertrag Innsbruck 2024 bis 2030
verankert – sind solche Projekt auch für
Innsbruck wichtig. Mit dem LOI und der Zusammenarbeit mit der Stadt Wien gelingt
ein Wissenstransfer mit großem Nutzen für
die Tiroler Landeshauptstadt. KR

Delegation aus Freiburg zu Gast in Innsbruck

Auszug aktueller Projekte der IIG (in Vorbereitung, Planung bzw. Bau)
Wohnbau:
Eichhof (Baustufe 3)
Höhenstraße 129
Schlachthofblock

vom 10. und 17. September 2025

um Oberbürgermeister Martin Horn besuchte die Tiroler Landeshauptstadt. Auf
dem Programm standen Präsentationen
und Begegnungen, die den fachlichen
Austausch ebenso wie die persönliche

Oberbürgermeister
Martin Horn im
Gespräch mit Bürgermeister Johannes
Anzengruber beim
Eintragen ins Goldene
Buch der Stadt
Innsbruck.

Verbundenheit der beiden Städte vertieften. DJ

Fakten zur
Städtepartnerschaft
Freiburg im Breisgau ist die
älteste Partnerstadt Innsbrucks.
Die historischen Verbindungen
reichen bis in die Zeit der Habsburger
zurück. Am 3. Mai 1963 wurde unter
Bürgermeister DDr. Alois Lugger und
Oberbürgermeister Dr. Eugen Keidel der
Partnerschaftsvertrag unterzeichnet. DJ

INNSBRUCK INFORMIERT

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