Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.10

- S.14

Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.





vorhergehende ||| nächste Seite im Heft

Zur letzten Suche
Diese Ausgabe – 2025_Innsbruck_informiert_10
Ausgaben dieses Jahres – 2025
Jahresauswahl aller Ausgaben

Dieses Bild anzeigen/herunterladen
Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
FPÖ INNSBRUCK

KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH

Wofür gibt die Stadtregierung Geld aus?

Helfen statt kassieren!

2025

wurden alle Gebühren der
Stadt erhöht – teils um
10%. Anscheinend weil kein Sparpotential bestünde, wie diverse Vertreter der Regierungsparteien nicht müde werden zu
betonen. Dabei ist alles eine Frage der Prioritäten. Bgm. Anzengruber will unbedingt
eine Vitrine in seinem Büro, in der er die
Bürgermeisterkette ausstellen kann. Kostenpunkt 10.000€ nachdem er bereits sein
Büro um 70.000€ umgestalten und eine
„sakrale“ Beleuchtung um mehr als 6.200€
anbringen ließ. StR Lutz sieht kein Prob-

E
GR Fabian Walch,
BA MA

in großer Teil der Innsbrucker geben bereits mehr als die Hälfte ihres Einkommens fürs teure Wohnen in Innsbruck aus.
Da können zusätzliche Ausgaben wie eine
Stromrückzahlung, Schulsachen für die
Kinder oder eine kaputte Waschmaschine die Innsbrucker schnell in eine Notlage
bringen. Bei unseren Sprechstunden wird
Menschen schnell und unbürokratisch geholfen. 19.000 Euro wurden so im vergan-

genen Jahr an über 130 Innsbrucker weitergegeben. 100.000 Euro sollen es bis zum
Ende der aktuellen Gemeinderatsperiode
werden.
Wer Unterstützung braucht, kann sich
jederzeit unter 0677 644 260 66 oder
innsbruck@kpoe.at bei der KPÖ melden.
Kein Anliegen ist zu klein! Wir nehmen uns
Zeit für ein Gespräch und helfen Dir gerne
weiter.

SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI ÖSTERREICH

LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL

Teuerung entschärfen, sinnvoll unterstützen!

Stadtregierung: Fragwürdiger Umgang mit Demokratie

W

W

ir spüren es an allen Ecken und Enden: Die Inflation der letzten Jahre
hat den Lebensmitteleinkauf und das Leben allgemein teurer gemacht. Hier gilt
es, auf allen Ebenen klug gegenzusteuern
und das tun wir auch als Stadt Innsbruck.
Mit leistbaren Stadtwohnungen, günstigen
Tarifen in der Kinderbildung und Beihilfen
wie dem erhöhten Heizkostenzuschuss unterstützen wir dort, wo es am dringendsten
gebraucht wird.

Diesen Weg wollen wir weitergehen und eine
„Innsbruck Aktivkarte“ einführen. Damit sollen Innsbrucker:innen, die finanziell belastet
sind, städtische Leistungen vergünstigt erhalten. Unabhängig vom Alter und unabhängig davon, ob man gerade in der Lehre ist,
studiert, arbeitet oder eine Pension bezieht.
Noch ist dieses neue Angebot nicht gestartet, aber wir setzen uns mit ganzer Kraft
dafür ein, dass dieses rote Herzensprojekt
bald Wirklichkeit wird!

Euer
Benjamin Plach
benjamin.plach@
innsbruck.gv.at

ährend die Innsbrucker Stadtregierung unter Bürgermeister Anzengruber aufgrund der angespannten Budgetsituation strenge Sparmaßnahmen
betont und Gebühren erhöht, zeigt sich
im eigenen Wirkungsbereich ein anderes
Bild: Teure Personalrochaden im Magistrat und millionenschwere Prestigeprojekte wie die Neugestaltung des Bozner
Platzes. Besonders brisant sind die enorm
gestiegenen Kosten für die notwendige
Beschattung des Bozner Platzes. Ein Ge-

meinderatsbeschluss vom Juni 2024 legte
die Obergrenze pro Baum auf 1.741 Euro
fest. Nur ein Jahr später genehmigte der
Stadtsenat plötzlich 6.000 Euro pro Baum.
Ohne den Gemeinderat damit zu befassen.
Für die Liste Fritz ist diese Vorgehensweise völlig inakzeptabel. Wer Beschlüsse
so wie die Stadtregierungskoalition nach
Belieben ignoriert, beweist nicht nur demokratiepolitische Defizite. Er stellt auch
seinen Anspruch auf eine integre, bürgernahe Amtsführung infrage.

DAS NEUE INNSBRUCK

ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK

Wächst in Innsbruck das Geld auf den Bäumen?

Mietenstopp für alle Wohnungen!

A

m Bozner Platz zeigt sich, wie absurd
Kosten explodieren können: 2024 wurden 31 Gleditschien für rund 54.000 € beschlossen – etwa 875 € pro Baum. Ein Jahr
später liegt der Preis für dieselbe Stückzahl
bei über 207.000 €, also rund 6.700 € pro
Baum.
Zwar sollen die (ob ihrer Herkunft umstrittenen) Lederhülsenbäume das Stadtklima
verbessern, doch ob und wann das gelingt,
bleibt fraglich. Die Bäume stehen künftig verloren in einer Steinwüste, die sich
im Sommer aufheizt und über Jahre kaum

26

lem, wenn die Bäume für den Boznerplatz
statt 875€ nun 6.692,94€ kosten. Sind insgesamt 207.352,47€ Steuergeld. Die gesamte Regierung vergibt Steuergeld, als gäbe
es kein Morgen: 5.500€ für somalische
und syrische Kulturvereine, Radfahr- und
Schwimmkurse für Asylanten um 4.700€,
9.500€ für einen Verein, der Fetischabende veranstaltet, 38.925,63€ für Initiative
Minderheiten usw. Die Liste ließe sich endlos fortführen. Um das zu finanzieren, steigen die Gebühren wohl auch 2026. Die FPÖ
stimmt dagegen!

INNSBRUCK INFORMIERT

Schatten spendet. Willkommen am neuen
Hitzepol Bozner Platz!
Autos und LKWs rollen bereits über die
edle Pflasterung – von Grünräumen keine
Spur. Und mittendrin ein Bürgermeister,
der unentwegt über Budgetnöte klagt, aber
gleichzeitig eine Preissteigerung von über
600 % durchwinkt. Politische Glaubwürdigkeit? Fehlanzeige.
Vielleicht wächst das Geld in Innsbruck ja wirklich auf Bäumen – zumindest für die Stadtregierung. Für alle anderen bleibt nur Staunen
über einen Platz aus Stein und Beton.

W
Stadtrat Mag.
Markus Stoll
Das Neue Innsbruck
dasneueinnsbruck at

ohnen ist und bleibt für viele Menschen in Innsbruck zu teuer. Die Bundesregierung hat zwar die Mieten im öffentlichen und gemeinnützigen Bereich und im
Großteil der Altbauwohnungen vorerst eingefroren. Für Privatwohnungen, die nach
1945 errichtet wurden, gilt bisher jedoch weder ein Mietendeckel noch ein Mietenstopp.
D.h., vielen, die ohnehin die höchsten Mieten
zahlen müssen, hat der von der Bundesregierung im März 2025 beschlossene Mietenstopp nichts gebracht. Daher ist es höchste
Zeit für einen Mietenstopp und einen Mie-

tendeckel, der auch Mieter:innen in privaten
Neubauwohnungen etwas bringt. Mit Anträgen wie etwa für einen bundesweiten Mietenstopp (2023) und einen bundesweiten
Mietendeckel (2025) für alle Wohnungen, für
Housing First (2018 und 2024), für günstigere Stadtwohnungen (zuletzt 2025), für eine
städtische Mietzinszuzahlung (zuletzt 2024)
sowie zahlreichen Anfragen und Straßenaktionen für ein bezahlbares Zuhause für alle
bewegen wir als ALi über die Stadtgrenzen
hinaus.

Alles Liebe,
Pia
0677/64426066

Gemeinderat Tom Mayer
Liste Fritz
office@liste-fritz.at

Alternative Liste
Innsbruck
Für das Team der ALi
MMag. Roland Steixner
roland@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at

INNSBRUCK INFORMIERT

27