Innsbruck Informiert
Jg.2026
/ Nr.1
- S.8
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Gesamter Text dieser Seite:
Neues Jahr, viele Projekte – eines davon dreht sich um Superblocks und die
Frage, wie wir unsere Straßen und Plätze in Zukunft nutzen wollen.
© C. FORC
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I
„Superblocks geben uns die Chance, Straßen
wieder als Lebensräume zu gestalten – mit Platz
für Begegnung, Bewegung und Erholung. Die
Potenzialstudie zeigt klar: Innsbruck hat dafür
beste Voraussetzungen. Jetzt geht es darum, diese
Chancen Schritt für Schritt umzusetzen.“
Stadträtin Janine Bex, BSc
So entstehen Plätze für Begegnung, Bewegung und Erholung. Zu Fuß gehen und
Radfahren werden einfacher und angenehmer. Haltestellen des öffentlichen Verkehrs liegen gut erreichbar am Rand. Das
Ziel ist klar: Straßen sollen wieder mehr
sein als reine Verkehrsflächen.
Großes Potenzial
Die Superblock-Potenzialanalyse Innsbruck zeigt, dass dieses Konzept auch in
unserer Stadt möglich ist. Insgesamt wurden 38 Potenzialgebiete identifiziert. Die
Gesamtlänge der Straßennetze aller Po-
tenzialgebiete beträgt rund 56 Kilometer,
das sind etwa zehn Prozent des gesamten
Innsbrucker Straßennetzes.
Superblocks haben das Ziel öffentliche
Räume aufzuwerten, Nachbarschaften
sollen gestärkt und die Lebensqualität
verbessert werden. Die Potenzialstudie
macht auch deutlich, warum Superblocks
gerade jetzt wichtig sind. Viele der untersuchten Gebiete sind laut Stadtklimaanalyse bereits stark von Hitze betroffen.
Das hängt auch damit zusammen, dass es
Straßenräume ohne einen einzigen Baum
gibt.
Wir helfen bei der Erstellung der Förderanträge:
Preisbeispiel: Gesamtkosten
€ 9.982,00
Förderung Stadt Ibk 35 %
- € 3.494,00
Förderung Land Tirol 25 %
- € 2.495,00
Eigenkosten
€ 3.993,00
Ausstattung: rutschhemmender Duschboden weiß
1700 x 900 mm, Wandbelag in Wunschdekor,
Brauseset und Duscharmatur, Glasabtrennung Klarglas
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Dusche
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Förderung eingereicht
Auf dieser Basis hat die Stadt Innsbruck eine Förderung bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingereicht. Der Antrag erfolgt im
Rahmen des Schwerpunkts „Urbane Pilotdemonstration – Quartiersdemonstrationen“. Ziel ist es, ein geeignetes Gebiet auszuwählen und dort erste Schritte
in Richtung Superblock zu setzen. Die Umsetzung des
Superblocks hängt von der Förderzusage ab, die für
Anfang 2026 erwartet wird.
„Superblocks sind kein starres Modell, sondern ein
Werkzeug für lebenswerte Nachbarschaften. Jedes
Gebiet ist anders, jede Lösung entsteht im Dialog mit
den Menschen vor Ort. Mir ist wichtig, diesen Weg
transparent und sorgfältig zu gehen, mit klaren Analysen, Pilotprojekten und dem Ziel, mehr Grün, mehr
Sitzmöglichkeiten und mehr Miteinander in unsere
Stadt zu bringen“, betont Bex. „So entstehen konkrete
Projekte für eine klimafitte, gerechte und zukunftsfähige Mobilität in Innsbruck.“ DJ
Elektro- und Installationsarbeiten werden gemeinsam mit befugten Hand werksbetrieben ausgeführt.
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nsbruck ist eine kompakte Stadt. Viele Wege sind kurz, viele Menschen sind
zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Genau
hier setzt das Konzept der Superblocks an.
So entstehen Plätze für Begegnung, Bewegung und Erholung. Zu Fuß gehen und
Radfahren werden einfacher und angenehmer. Haltestellen des öffentlichen Verkehrs liegen gut erreichbar am Rand. Das
Ziel ist klar: Straßen sollen wieder mehr
sein als reine Verkehrsflächen.
Ein Superblock umfasst mehrere Häuserblöcke, die eine Einheit bilden. Die Straßen
innerhalb eines Superblocks werden neu
gedacht und als öffentlicher Raum gestaltet. Der Autoverkehr wird so organisiert,
dass Durchfahren unattraktiv wird, während Zufahrten weiterhin möglich bleiben. So gewinnen Straßen wieder an Bedeutung als Orte des Lebens – nicht nur als
Wege von A nach B.
Superblocks ermöglichen gezielte Maßnahmen. Mehr
Grün, weniger Durchzugsverkehr und bessere Bedingungen für aktive Mobilität helfen, auf den Klimawandel und die Gesundheit der Menschen zu reagieren. Als Stadt der kurzen Wege kann Innsbruck diese
Qualitäten weiter ausbauen. Superblocks schaffen ein
Mehr an Mobilität und Lebensqualität für alle. Besonders profitieren jene, die im Straßenraum oft am wenigsten geschützt sind: Kinder, ältere Menschen und
Menschen mit Behinderung. Sichere Wege, weniger
Verkehrslärm und mehr Platz machen den öffentlichen Raum für alle nutzbarer.
Superblocks entstehen nicht über Nacht. Der Weg
führt Schritt für Schritt von der Analyse über ein
Pilotgebiet bis zur Umsetzung. „Die Potenzialstudie
liefert uns eine fundierte Grundlage für die nächsten
Schritte. Sie zeigt, wo wir in Innsbruck Straßen klimaresilient umbauen können – mit mehr Bäumen, mehr
Schatten, mehr Aufenthaltsqualität. Superblocks ermöglichen es, öffentlichen Raum aufzuwerten, ohne
wichtige Verkehrsverbindungen zu schwächen“, erklärt Mobilitätsstadträtin Janine Bex, BSc.
LANZ
L
Wenn Straßen
mehr können
Gezielte Maßnahmen
É&G
Von Groß bis Klein: Bei der Informationsveranstaltung
zum „Erlebnisraum Superblock“ brachten sich sowohl
Kinder als auch Erwachsene aktiv ein.
„Bis zu
35 % + 25 %
Förderung für
SeniorInnen“
UP/M
ACHN
© HANS FRIEDRICH/STADT INNSBRUCK
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