Innsbruck Informiert
Jg.2026
/ Nr.1
- S.13
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Gesamter Text dieser Seite:
Politik & Stadtverwaltung
Die Fraktionen im Gemeinderat
Siegerprojekt für neue Wohnanlage in Kranebitten
D
ie Stadt Innsbruck und die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG)
stellten gemeinsam mit der Harterhof
GmbH, vertreten durch die PRISMA Unternehmensgruppe, das Ergebnis des EUweit offenen Realisierungswettbewerbs
für die neue Wohnanlage an der HansUntermüller-Straße 37 vor. Insgesamt
70 Projekte wurden eingereicht – einstimmig überzeugte die Fachjury der Entwurf
von BERKTOLD WEBER Architekten ZT
GmbH aus Dornbirn. Das Siegerprojekt ordnet vier kompakte Baukörper so am Hang
an, dass sich das neue Quartier behutsam
in den Übergang zwischen Siedlungsraum
und Wald einfügt. Die Anordnung nimmt
die besondere Lage am Waldrand auf und
bildet die Grundlage für ein durchgrüntes,
landschaftsbezogenes Wohnumfeld.
te städtische Mietwohnungen entstehen.
25 Prozent der Wohnnutzfläche und damit 16 freifinanzierte Wohnungen werden
von der Harterhof GmbH bzw. PRISMA Unternehmensgruppe geplant.
Die drei Gebäudekörper der IIG werden
im Passivhausstandard errichtet. Geplant
ist ein konstruktiver Holz- bzw. Holzhyb-
ridbau, ergänzt um hochwertige, lasierte
Holzfassaden und umfassende Dachbegrünungen. Die Wärmeversorgung erfolgt
über Wärmepumpen, die Warmwasserbereitung dezentral – unterstützt durch Photovoltaikanlagen am Dach. Für die städtischen Wohnungen ist eine kontrollierte
Wohnraumlüftung vorgesehen. MF
irol hat das Ziel, bis 2050 energieautonom zu werden. Mit der Heizungs- und
Klimaanlagendatenbank soll die Wärmeund Kälteversorgung aller Tiroler Gebäude zentral erfasst werden, um dieses Ziel
erreichen zu können. Mit der Datenbank
TIROL 2050 energieautonom können Klimaziele verfolgt und mögliche EU-Strafzahlungen ab 2030 vermieden werden.
Warum mitmachen
Die Heizungs- und Klimaanlagendatenbank wurde 2025 gemäß Tiroler Gas-,
Heizungs- und Klimaanlagengesetz neu
eingerichtet. Für Hausverwaltungen und
Hauseigentümer bietet sie die Sicherheit
einer optimal eingestellten Heizanlage.
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INNSBRUCK INFORMIERT
Seien Sie bei der nächsten öffentlichen
Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates
am Donnerstag, 22. Jänner, ab 9.00 Uhr
live dabei. Der Link zum barrierefreien
Livestream der gesamten Sitzung wird
wie gewohnt auf www.innsbruck.gv.at
und www.ibkinfo.at veröffentlicht. Zusätzlich wird die „Aktuelle Stunde“ ab
ca. 9.00 Uhr live auf FREIRAD (105,9 MHz im
Großraum Innsbruck) und über den LiveStream unter www.freirad.at übertragen.
Die Sendung gibt es auch zum Nachhören:
cba.fro.at/series/die-aktuelle-stundegemeinderat-innsbruck.
Hinweis
Bei den Fraktionsbeiträgen gilt das
freie Wort der MandatarInnen. Die
Redaktion von Innsbruck informiert ist für die Inhalte der Fraktionsbeiträge nicht verantwortlich.
Die Standpunkte der Parteien werden
von der Redaktion weder lektoriert,
umgeschrieben, zensiert noch in
sonst einer Art und Weise bearbeitet. Die Anordnung der Beiträge
entspricht dem Wahlergebnis
und damit der Stimmenstärke der
Fraktionen im Gemeinderat.
Gemeinsam bewegen wir Innsbruck!
W
© M. FREINHOFER
Bis Ende 2029 entsteht in der Hans-Untermüller-Straße 37 neuer städtischer Wohnbau.
Energiedatenbank für saubere Zukunft
T
Nächste Gemeinderatssitzung
DIE GRÜNEN
Gemeinsames Quartier
Innerhalb des Baufeldes werden zwei
getrennte Wohnanlagen mit gesamt vier
Baukörpern errichtet: 75 Prozent der
rund 3.500 Quadratmeter Wohnnutzfläche entfallen auf die IIG, wo 48 geförder-
H
ier finden Sie monatlich die Standpunkte
der Innsbrucker Gemeinderatsfraktionen
zu einem ausgewählten Thema. Die Beiträge
orientieren sich in der Regel an der „Aktuellen Stunde“ der jeweils vergangenen Gemeinderatssitzung. Unter diesem Tagesordnungspunkt wird in der Sitzungszeit monatlich ein
vorgeschlagenes Thema von stadtpolitischer
Bedeutung debattiert. In der Dezember-Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates wurde zu
„Wir alle sind Innsbruck – die vielen Hände hinter einer lebendigen Stadt" (Themenauswahl
durch JA) gesprochen. Im Folgenden finden
Sie jeweils eine schriftliche Kurzzusammenfassung der einzelnen Fraktionen zum Thema.
Für Gemeinden wie Innsbruck sind die Daten die Grundlage für konkrete Planungen
im Wärmebereich wie etwa die Erweiterung der Fernwärmeversorgung und damit wichtig für die Bevölkerung der Stadt.
Vorteile
• Kosteneinsparung durch eine bestmöglich funktionierende Heizungs- bzw.
Klimaanlage
• Sicherheit durch eine optimal eingestellte Heizungsanlage
• Rechtssicherheit durch gesetzeskonforme Datenerfassung
• Beitrag zum regionalen Klimaschutz
und Nachweiserbringung für CO2- und
Treibhausgasreduktionen
• Fördervoraussetzung für künftige Sanierungen
Wie geht’s
Die Einmalmeldung erfolgt über den zuständigen Rauchfangkehrer bzw. Installateur. Dabei werden die Daten erfasst. Bei
Änderungen von Heizungssystemen ist ein
weiterer Eintrag erforderlich. Sprechen Sie
mit Ihrem Rauchfangkehrer und lassen Sie
Ihre Heizung eintragen. KR
Weitere Informationen unter:
ir alle sind Innsbruck. Unsere Stadt
lebt von den vielen Händen, die sie
täglich gestalten – sichtbar auf Plätzen,
in Betrieben, Schulen und Vereinen, aber
auch unsichtbar im privaten Engagement,
das oft im Verborgenen wirkt. Als Grüne
setzen wir uns dafür ein, dass jede Stimme
zählt und jede sinnvolle Initiative Unterstützung findet. Innsbruck wird dort stark,
wo Menschen Verantwortung teilen, mutig
neue Wege gehen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Ob im Ehrenamt, in Klima-
schutzprojekten, in der Kultur oder in der
Nachbarschaftshilfe: Unser Zusammenhalt
macht diese Stadt lebendig. Darum stehen
wir für eine Politik, die zuhört, Beteiligung
ermöglicht und nachhaltige Perspektiven
schafft. Gemeinsam gestalten wir ein Innsbruck, das ökologisch, sozial und gerecht
wächst – eine Stadt, die allen gehört, Zukunft offen gestaltet und solidarisch vorangeht.
Für den Klub der
Innsbrucker Grünen
1. BürgermeisterStellvertreter Georg Willi
JA – JETZT INNSBRUCK - JOHANNES ANZENGRUBER
Danke an alle, die Innsbruck stärken
I
nnsbruck lebt vom Einsatz vieler Menschen, die hier arbeiten, leben und sich
engagieren. Ob in der Verwaltung, in Betrieben, Vereinen oder im Ehrenamt – sie
alle tragen dazu bei, dass unsere Stadt
funktioniert und lebenswert bleibt. Tag für
Tag werden unzählige Aufgaben mit Sorgfalt und Herz erledigt. Straßen werden gepflegt, Grünräume betreut, Menschen beraten und Ideen umgesetzt. Vieles davon
geschieht leise und im Hintergrund, oft
unbeachtet und doch unverzichtbar. Dieses Mitwirken verdient Sichtbarkeit und
Dank. Denn Innsbruck funktioniert nicht
von selbst. Es lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, mitdenken und
mitgestalten, im Dienst, im Betrieb, im
Verein, in den Stadtteilen. Allen, die mit ihrem Tun, ihrer Kraft und ihrem Herz diese
Stadt tragen, sagen wir Danke. Ihr Einsatz
macht Innsbruck stark und lebendig.
Klubobfrau Julia Carina Payr
INNSBRUCK INFORMIERT
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