Innsbruck Informiert
Jg.2026
/ Nr.1
- S.15
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Klingende Geschichten
Beim Neujahrskonzert 2025/26 nimmt das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) das Publikum mit auf
eine Reise in zauberhafte Märchenwelten.
Mit dem Fahrplanwechsel können die IVB
zum Normalfahrplan zurückkehren. Die
Linien 2 und 5 werden an Schultagen wie-
Neue Haltestellen(-namen)
Vill Dorfstraße – Vill
(Linien J, N7 und VVT-Linien)
Ziegelei/Haftanstalt – Justizanstalt (VVT-Linien)
Neue Haltestelle
Obexerstraße nur in Richtung
Stadt (Linie J)
Die neuen Haltestellen der Linie D
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Otto-Gamper-Weg
Schillerweg
Jugendland
Finkenbergweg
Schobergasse
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INNSBRUCK INFORMIERT
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Linien 501, 502, 502N, 503 und 504 nicht
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mehr von den IVB, sondern von LederNeue Linie, voll elektrisch
mair betrieben. Die Linien 590 und 590N
Mit der Linie D geht die erste vollelektwerden voraussichtlich ab 02.05.2026
rische Buslinie der IVB am Montag, dem
von der Firma SAD übernommen.
15.12.2025, in Betrieb und wird zwischen
Hochmühlau und Hocharzl unterwegs
Alle Infos zum Fahrplanwechsel auch unter
Jetzt
bewerben!
sein. Die kleinen E-Busse werden von
www.ivb.at
Mo – Fr, 06:30 – 19:00 Uhr, im 30-Minuten-Takt als Ringlinie fahren.
Ab 11.01.2026 wird es eine neue ExpressLinie vom Flughafen zum Hauptbahnhof
Wo stehen wir heute?
„Was diesem armen unmündigen Volk geblieben ist / ist nichts als das Theater / Österreich selbst ist nichts als eine Bühne“:
Thomas Bernhard wusste in seinem letzten Stück „Heldenplatz“ schon sehr genau,
wie er die politisch-moralisch-geistigen
Verhältnisse darstellen muss, damit dem
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Sinnvoll.
Mit Sonntag, dem 14. Dezember 2025, stehen Änderungen auf den Linien der IVB an.
Hier gibt es alle Details im Überblick.
© VIC
© IVB
Fahrplanwechsel kommt
antasievolle Hörabenteuer und verwunschene Märchenbilder werden
beim heurigen Neujahrskonzert geboten: Darunter findet sich Nikolai RimskiKorsakows mystisch-romantisches „Skazka“
(Märchen), das eine Art geheimnisvollen Zauberwald imaginiert, in dem sich
Hänsel und Gretel, Rotkäppchen und der
böse Wolf gleichzeitig tummeln. Außerdem geht die Reise in die verträumte
Welt vom Aschenputtel, dessen Geschichte Gioachino Rossini in seiner Ouvertüre
„La Cenerentola“ mit viel musikalischem
Charme lebendig werden lässt. Passend
dazu beschwört auch Pjotr I. Tschaikowskis berühmter Blumenwalzer aus dem
„Nussknacker“ die glanzvolle Stimmung
eines opulenten Balls herauf.
Und wenn sie nicht gestorben sind, ertönen sie noch heute: Die bezaubernd-schillernden Klänge des „Walzerkönigs“ Johann
Strauss (Sohn) oder des „letzten Operettenkönigs“ Franz Lehár dürfen bei einem Neujahrskonzert selbstverständlich
nicht fehlen. Der neue Chefdirigent des
TSOI, Ainārs Rubiķis, feiert mit dem Neujahrskonzert 2026 nicht nur den Jahreswechsel, sondern auch seinen Einstand.
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Damals wie heute ein Weckruf: Thomas Bernhards „Heldenplatz" feiert am 24. Jänner Premiere.
Publikum das Lachen im Halse stecken
bleibt. Die große Kunst dieser Komödie
sind ihre poetische, musikalische Sprache, ihre legendär gewordenen Übertreibungen und ihr beißender Humor.
Als Auftragsarbeit zum Bedenkjahr 1988
(50 Jahre Anschluss) bzw. zum 100. Jahrestag des Wiener Burgtheaters entstanden,
löste Heldenplatz noch vor der Uraufführung einen Skandal aus und mit einem Mal
war ganz Österreich eine Theaterbühne.
Das Schicksal Josef Schusters, von den Nazis als Jude verjagt, aus Oxford nach Wien
zurückgekehrt und desillusioniert über die
weiterhin antisemitisch wie undemokratisch durchdrungene österreichische Ge-
sellschaft in den Selbstmord getrieben,
beschäftigte ganz Österreich – vom Bundespräsidenten bis zur Taxifahrerin.
Nach der Erfolgsproduktion Café Schindler
widmet sich die Regisseurin Jessica Glause einem weiteren Kapitel österreichischer (Theater-)Geschichte. Sie überprüft
DAS Skandalstück von 1988 Anfang 2026
auf seine Aktualität und seine politischen
Referenzen: Antisemitismus, Traumata,
Vertreibung und Rechtspopulismus. Zu sehen ab 24. Jänner im Großen Haus.
Tickets, Programm und Informationen:
www.landestheater.at und www.hausder-musik-innsbruck.at AS
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