Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.9

- S.6

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Selbständig leben und bei Bedarf auf Unterstützung
zurückgreifen, ist in den ISD-SeniorInnenwohnungen wie
hier in der Wohnanlage O3 in der Reichenau möglich.
Alle Wohnbereiche wurden barrierefrei gestaltet.

© C. RAUTH

kann viele Sorgen vermeiden“, erklärt er
weiter: „Oft sind es kleine Hilfen im Alltag,
die große Wirkung zeigen. Unterstützung
in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht
Selbstbestimmung aufzugeben. Vielmehr
werden damit Freiräume für mehr Lebensqualität geschaffen.“

Hilfe im vertrauten Umfeld

Passgenau und ohne Hürden
Innsbruck bietet ein breites Netz an Hilfs- und Pflegeangeboten, um allen
Menschen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

B

ereits eine kleine Schwelle kann zur
unüberwindbaren Hürde im Alltag
werden. Nicht nur ältere, gebrechliche Menschen kennen dieses Problem. Jeder, der schon einmal auf Hilfe angewiesen war, sei es durch Krankheit oder einen
Unfall, weiß, wie wichtig eine möglichst
barrierefrei ausgestattete Wohnumgebung ist.
In Innsbruck wird Barrierefreiheit bei
städtischen Neubauten und Sanierungen
längst groß geschrieben. Auch in den 263
SeniorInnen-Wohnungen der Innsbrucker
Soziale Dienste GmbH (ISD) sind Küchenzeilen, die mit Rollstuhl und Rollator zugänglich sind, sowie geräumige Badezimmer mit ebenerdigen Duschen und
Haltegriffen selbstverständlich.

rinnen und Bürger, unabhängig von Alter,
Krankheit oder besonderen Lebensumständen, möglichst lange in den eigenen
vier Wänden leben können. Im Bedarfsfall kann auf die umfassende Betreuung
in Pflegeeinrichtungen zurückgegriffen
werden,“ weist der für Soziales und Pflege
zuständige Vizebürgermeister Georg Willi
auf Wohnformen für unterschiedlichste
Bedürfnisse hin.
Alternative Wohnformen wie die ISD-SeniorInnen-Wohnungen richten sich nach
den individuellen Bedürfnissen und Pflegeerfordernissen. Sie erlauben es älteren Menschen, in ihrer eigenen Wohnung
selbstbestimmt zu leben und falls erforderlich, ein Grundangebot an notwendigen Dienstleistungen in Anspruch zu
nehmen. Um die Sicherheit der Bewoh-

nerInnen zu gewährleisten, verfügt jede
Wohneinheit über ein eigenes Brandmelde- und Notrufsystem.
Wenn das Leben in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist, stehen vielfältige Wohn- und Pflegeformen zur Verfügung. Dazu zählen Angebote für die
Tagespflege, um Angehörige im Alltag zu
entlasten, sowie eine umfassende Langzeitpflege für die dauerhafte Pflege und
Betreuung. „In allen Bereichen arbeiten
qualifizierte Fachkräfte, von diplomiertem Gesundheits- und Krankenpflegepersonal über Personal aus dem Bereich
der Pflegefach- und Pflegeassistenz bis
hin zu Heimhelferinnen und -helfern“, erläutert der städtische Pflegekoordinator
Michael Urschitz, BSc, MSc. „Wer sich frühzeitig über mögliche Angebote informiert,

Kleine Hilfen, Austausch und gegenseitige
Unterstützung finden Menschen aller Altersgruppen in den Stadtteiltreffs. Im Rahmen des Projekts „Leben im Alter“ werden
ältere Menschen und deren Angehörige zu
Themen wie Pflege, Betreuung, Sozialleistungen und Vorsorgemöglichkeiten beraten. SeniorInnen mit mobilitäts- und altersbedingten Einschränkungen können
sich auch an die Mobile Sozialarbeit wen-

den. Das freiwillige, kostenlose Angebot
umfasst Hilfestellungen in den eigenen
vier Wänden bei sozialarbeiterischen Themen und Unterstützung bei Anträgen.
Hilfe im vertrauten Umfeld bieten darüber hinaus die mobilen Dienste. Dabei
setzt die Stadt Innsbruck auf ein vielfältiges Netz an Organisationen. Das Angebot
reicht von mobiler Pflege und Betreuung
über therapeutische Maßnahmen bis zur
Entlastung für pflegende Angehörige und
individueller Begleitung. „Nicht vergessen
werden darf natürlich auf das vielfältige
Vereinswesen und die Freiwilligenarbeit“,
räumt Vizebürgermeister Georg Willi ein.
„Zahlreiche engagierte Menschen bringen
sich ehrenamtlich ein und leisten damit
einen wertvollen Beitrag für den sozialen
Zusammenhalt.“ MD

Anlaufstellen
ISD-Sozialservice: Infos über
ambulante Angebote sowie über
eine stationäre Aufnahme in die
Heime der ISD laufen zentral über
das ISD-Sozialservice am Innrain 24
(Tel. 0512 5331 7180, E-Mail:
aufnahme@isd.or.at)
Referat Pflegekoordination: Für
weitere Infos zum Thema Pflege
stehen die MitarbeiterInnen des
Referats unter Tel. 0512 5360 1310
oder E-Mail: post.pflegekoordination@
innsbruck.gv.at zur Verfügung.

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INNSBRUCK INFORMIERT

© C. FORC

Aufgrund einer immer höheren Lebenserwartung wird der Bedarf an entsprechenden Hilfs- und Pflegeangeboten auch in
der Tiroler Landeshauptstadt immer größer. „Um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden, arbeiten wir ständig am
Ausbau der vorhandenen Unterstützungsmöglichkeiten. Ziel ist es, dass die Bürge-

HER

Individuell betreut
„Innsbruck bietet seinen Bürgerinnen und
Bürgern ein gut aufgestelltes Netzwerk
der Unterstützung und Pflege. Wichtig
ist es, sich frühzeitig zu informieren und
die vorhandenen Angebote in Anspruch zu
nehmen.“
Vizebürgermeister Georg Willi

Geiger + Platter Ges.m.b.H. & Co KG
Köldererstraße 5
6020 Innsbruck
office@geiger-platter.at
www.geiger-platter.at

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag
7.30 – 12 Uhr | 13 – 17 Uhr
Freitag
7.30 – 12 Uhr

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