Innsbruck Informiert
Jg.2025
/ Nr.10
- S.7
Suchen und Blättern in knapp 900 Ausgaben und 25.000 Seiten.
Gesamter Text dieser Seite:
„Innsbruck bietet für Kinder, Jugendliche
und auch Erwachsene eine große Vielfalt an
Bildungseinrichtungen. Bildung ist nicht nur
Wissensvermittlung, sondern verbindet die Gesellschaft.
Ein wichtiger Bereich ist hier die Inklusion, um Bildung
allen ohne Hürden zugänglich zu machen.“
© C. FORC
HER
gleitet und berät Eltern von Kindern mit
besonderen Bedürfnissen, hat ein offenes
Ohr für Anliegen und Beschwerden und
fördert Kinder in ihrer Entwicklung. Alle Informationen unter www.innsbruck.gv.at/
mobilfuerskind
Vizebürgermeisterin Mag.a Elisabeth Mayr
© SHUTTERSTOCK.COM
Ferienzug inklusive
Nicht gut hören zu können, ist eine unsichtbare
Behinderung, die aber sehr einschneidend für den
Bildungsweg sein kann.
Lernen für alle
Auch bei der Programmgestaltung des
beliebten Ferienzugs wird das inklusive Angebot verstärkt im Auge behalten.
„Wir sind bemüht, das Angebot des Ferienzugs barrierefreier zu machen und auf
besondere Bedürfnisse vermehrt Rücksicht zu nehmen“, betont Referatsleiterin Sarah Mair. Auf Anfrage steht bei
einzelnen Programmpunkten Unterstützung zur Verfügung. Ein Einführungs-Video in Gebärdensprache sowie eine Seite in Einfacher Sprache erleichtern die
Information zum Programm der beliebten Ferienbetreuung. Bei Bedarf werden
die Kosten für die ÖGS-Dolmetschung der
Kursangebote übernommen. Ab 13. Oktober ist die Online-Anmeldung für die
Herbstferien von 25. bis 31. Oktober unter
www.ferienzug-innsbruck.at möglich.
Ausbau für Kinder
Die Stadt legt Wert auf familienfreundliche und flexible Kinderbildung- und -betreuung von Beginn an. „In den Innsbrucker Kindergärten stehen die Zeichen auf
Ausbau, sowohl was die Betreuungszeiten als auch die Plätze betrifft. Aktuell
haben drei städtische Kindergärten ihre
Öffnungszeiten entsprechend dem ge-
meldeten Bedarf der dortigen Eltern erweitert, es gibt drei neu eröffnete Gruppen in drei bestehenden Kindergärten der
Stadt sowie einen neuen Standort“, betont Elisabeth Mayr: „Wir sind froh, dass
wir beim Personalmangel mit zahlreichen Maßnahmen eine Kehrtwende einleiten konnten. Es ist auch eine wichtige Verbesserung für alle Eltern, die auf
eine verlässliche, leistbare und qualitativ
hochwertige Betreuung angewiesen sind.“
Auch die Tarife können nun flexibel angepasst werden. Mehr unter www.ibkinfo.at/
tarifsystem-kindergaerten. AS
Innsbruck ist auch als Bildungsstandort top. Das Ziel ist, Bildung für
alle möglichst kostenlos zugänglich zu machen und lebenslang zu fördern.
In vielen Bereichen der Kinder- und Erwachsenenbildung fließen die
Themen Inklusion und inklusive Bildung ein.
D
ie Innsbrucker Bildungslandschaft
kann sich sehen lassen. Das vielfältige Angebot an Bildungseinrichtungen für 0- bis 14-Jährige, aber auch
für Erwachsenenbildung macht Innsbruck
zum größten Bildungs-, Universitätsund Wissenschaftsstandort Westösterreichs. 65 Kinderkrippen, 62 Kindergärten,
43 Pflichtschulen mit mehr als 13.000 SchülerInnen sowie 21 Mittlere und Höhere
Schulen mit 13.300 SchülerInnen stehen
in Innsbruck zur Wahl.
förderungsinstitut) und das bfi (Berufsförderungsinstitut) als Bildungsstätten –
auch für das Nachholen von Bildungsabschlüssen – zur Verfügung. „Bildung und
Lernen sollen nicht an Herkunft und Bildungsbiografie gebunden sein und auch
keine Altersgrenzen haben“, betont Vizebürgermeisterin Mag.a Elisabeth Mayr:
„Unser Ziel ist, lebenslanges Lernen zu
fördern und Bildung als verbindendes und
bereicherndes Element in der Gesellschaft
zu etablieren.“
Lebensbegleitendes Lernen
Inklusion als Thema
Die fünf Innsbrucker Universitäten und
Hochschulen zählen derzeit rund 37.000
Studierende. Wer sich im Erwachsenenalter berufsbegleitend weiterbilden
möchte, dem stehen unter anderem die
Volkshochschule, das WIFI (Wirtschafts-
In fast allen Bildungseinrichtungen wird in
der heutigen Zeit die Inklusion mitgedacht –
beginnend im Kinderkrippen- und Kindergartenalter. Ein gutes Beispiel dafür ist
die Zusammenarbeit der Stadt Innsbruck
mit dem Arbeitsbereich Pädaudiologie
12
INNSBRUCK INFORMIERT
der Universitätsklinik für Hör-, Stimmund Sprachstörungen. Seit einigen Jahren werden die Kosten für Kinder, die auf
eine Hörassistenzanlage medizinisch angewiesen sind und ihren Hauptwohnsitz
in Innsbruck haben, übernommen. „Damit
unterstützen und fördern wir all jene Kinder beim Spracherwerb und der Hörkompetenz, die auf Hörassistenzanlagen angewiesen sind, und ermöglichen ihnen einen
guten Start“, erklärt Mag. Wolfgang Grünzweig, der seit kurzem als Koordinator und
Ansprechpartner für Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe beim Stadtmagistrat
zur Verfügung steht.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt aktuell auf
dem neu gegründeten Team „Mobil fürs
Kind“. Hier geht es neben sozialarbeiterischen Ansätzen im Kindergarten auch um
die Stärkung der Inklusion. Das Team be-
Rückenwind
für deine
Zukunft.
#mirhaltnzamm
FRAUTIROLER
100.000 Euro für innovative Projekte,
die Kinder und Frauen stärken.
Jetzt Projekt einreichen unter: frautiroler.info
INNSBRUCK INFORMIERT
13