Innsbruck Informiert

Jg.2025

/ Nr.11

- S.14

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Politik & Stadtverwaltung
FPÖ INNSBRUCK

KOMMUNISTISCHE PARTEI ÖSTERREICH

Erfüllt die Stadtregierung ihre Fürsorgepflicht?

Diese Gesellschaft macht uns krank

G

W

erade im Bereich der Umweltbelastungen vernachlässigt die Innsbrucker
Stadtregierung oftmals ihre Fürsorgepflicht
den Bürgern gegenüber! Die FPÖ - Rudi Federspiel kritisiert in diesem Zusammenhang
die teilweise extreme Lärmbelastungen. Die
Bevölkerung um den neu errichteten DDr.
Alois Lugger Platz, genauso wie die Bevölkerung rund um den Rapoldipark leiden
unter massiven Lärmbelastungen und das
sind nur zwei Hotspots von vielen! Die Luftverschmutzung in Innsbruck ist zum Groß-

GR Fabian Walch,
BA MA

er sein Leben lang hart schuftet, wird
am Ende dafür auch noch früher sterben. Das ist die bittere Realität in unserer
Gesellschaft, die auch statistisch nachweisbar ist: Menschen in Arbeiter-Stadtteilen in Wien sterben 7 Jahre früher als jene
in reichen Bezirken. Bei uns ist das nicht
anders: Wer das Geld hat, kann sich ein gutes und vor allem gesundes Leben leisten.
Es sind die Lebensumstände, die die Menschen ihre Gesundheit kosten: Die zermürbenden Arbeitsbedingungen, der konstante Stress, am Ende des Monats noch genug

Geld am Konto zu haben oder die Angst vor
der nächsten Mieterhöhung. Diese Gesellschaft macht uns krank und das müssen
wir ändern.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der die Gesundheit nicht vom Geldbörserl abhängt,
in der die Lebensumstände die Menschen
nicht krank, sondern gesund machen. Dafür
müssen wir aber den Menschen in den Mittelpunkt stellen, und nicht den Profit.

LISTE FRITZ - BÜRGERFORUM TIROL

Gesundheit gerecht gestalten

Gesundheit darf Innsbruck nicht egal sein

esundheit beginnt dort, wo Menschen
sich sicher fühlen, wo sie gehört werden und wo niemand durchs Netz fällt.
Innsbruck ist hier auf einem guten Weg –
doch die Herausforderungen wachsen: Immer mehr Menschen stehen unter psychischem Druck, Wartezeiten werden länger,
Belastungen im Alltag nehmen zu.
Darum denken wir Gesundheit ganzheitlich – von früher Unterstützung in Schulen
bis zur wohnortnahen Versorgung. Mentale Gesundheit ist dabei genauso wichtig
wie körperliche, denn wer dauerhaft un-

ter Druck steht, braucht mehr als medizinische Hilfe. Besonders Frauen sind oft
mehrfach belastet – sie halten Familie, Beruf und Pflege zusammen. Das Frauengesundheitszentrum bietet ihnen Beratung,
Begleitung und Vorsorge und zeigt, was
umfassende Gesundheit bedeutet.
Gesundheitspolitik heißt für uns, früh anzusetzen statt spät zu reagieren. Damit
Innsbruck eine Stadt bleibt, in der Gesundheit kein Privileg ist, sondern gelebte Verantwortung füreinander.

G
Eure
Gemeinderätinnen
Daniela Hackl &
Nicole Heinlein
klub@spoe-ibk.at

esundheit beginnt nicht erst im Spital, sondern bei der Prävention. Wer
gesund bleibt, entlastet das System und
spart Kosten. Innsbruck nutzt hier viel Potential nicht. Prävention ist eine Investition in Lebensqualität und Versorgungssicherheit. Die Liste Fritz setzt sich im Land
und im Innsbrucker Gemeinderat konsequent dafür ein, Gesundheitspolitik vermehrt auf Prävention und Chancengleichheit auszurichten. Städte wie Innsbruck
könnten hier deutlich aktiver sein. Dazu
braucht es konkrete Maßnahmen wie ei-

nen regelmäßigen Gesundheitsbericht für
Innsbruck, Netzwerke und Kooperationen
zwischen Stadtverwaltung, Gesundheitsdiensten und den Menschen vor Ort sowie
eine nachhaltige Finanzierung. Alle Menschen in Innsbruck, unabhängig von Einkommen oder Herkunft, sollen die gleichen Chancen auf Gesundheit haben.
Gesundheitsförderung muss zentraler Teil
der Stadtpolitik sein, frei von Ideologien und Parteitaktik. Denn: Gesunde Menschen haben viele Wünsche, ein kranker
Mensch nur einen.

DAS NEUE INNSBRUCK

ALTERNATIVE LISTE INNSBRUCK

Gesundheit braucht Prävention, nicht Reaktion

Innsbruck kann sich jetzt solidarisieren!

D

ie Berichte über Gewalt- und Drogenszenen im Pechepark sind ein Alarmzeichen für unsere Stadtgesellschaft: Familien
und Kinder sollen sich in ihrer Nachbarschaft sicher fühlen – nicht bedroht. Auch
kann es nicht zielführend sein, die Menschen mit ihren Problemen allein zu lassen, weshalb Prävention immer mehr Bedeutung bekommt.
Statt ausschließlich auf Polizeipräsenz zu
setzen, braucht es ein ganzheitliches Maßnahmenpaket mit stärkerer Prävention,
Aufklärung und sozialen Angeboten. Vi-

INNSBRUCK INFORMIERT

deoüberwachung und verstärkte Kontrollen können sicher gut unterstützen, dürfen
aber kein Ersatz für echte Präventionsarbeit sein.
Der nahe Kindergarten darf nicht zur Gefahrenzone werden. Wir lehnen Drogenkonsumräume ab und setzen auf institutionalisierte Drogenprävention in Schulen,
niedrigschwellige Beratungsangebote und
eine bessere Verzahnung von Gesundheitsund Sozialdiensten. Nur so gelingt es, eine
lebenswerte und gesunde Stadt für alle zu
schaffen.

G
Klubobfrau GRin Dr.in
Birgit Winkel
Das Neue Innsbruck
dasneueinnsbruck at

esundheit ist mehr als die Abwesenheit
von Krankheit. Sie ist das Ergebnis unserer Umwelt- und Lebensbedingungen –
und der politischen Entscheidungen, die
sie prägen.
Eine fortschrittliche Gesundheitspolitik
beinhaltet daher auch eine Umweltpolitik,
die eine saubere Luft und ein Ende der Erderhitzung bewirkt. Sie beinhaltet eine Sozialpolitik, die eine gesunde Ernährung und
ein Auskommen für alle ermöglicht. Sie beinhaltet eine Bildungspolitik, die unsere
Kinder ermächtigt und ihr seelisches Wohl-

Eure
Pia Tomedi
0677 644 26 066
Kein Anliegen ist zu klein!

Die Gesundheit und das Glück aller Menschen sind eine politische Entscheidung.

SOZIALDEMOKRATISCHE PARTEI ÖSTERREICH

G

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teil auch hausgemacht. Staus werden durch
Baustellen, Parkraumvernichtungen und
unverständliche Ampelschaltungen verursacht. Aber auch die Ängste, unter denen
viele Innsbrucker zu leiden haben, sind teilweise massiv. Die explodierenden Miet- und
Betriebskosten, die unvorstellbaren Gebührenerhöhungen, die Kriminalitätssteigerung,
Gewaltbereitschaft, die nicht enden wollende Zuwanderung, diese Liste ist unendlich.
All das und noch viel mehr belasten die Gesundheit der Innsbrucker!

befinden stärkt, und eine Wohnungspolitik, die Armut bekämpft und damit Leben
schützt.
Die geplanten Kürzungen im Sozial- und
Gesundheitsbereich gefährden all das. Sie
treffen nicht nur einzelne Einrichtungen,
sondern das soziale Fundament einer gesunden Stadtgemeinschaft. Innsbruck kann
sich solche Einschnitte nicht leisten – weder
menschlich noch gesellschaftlich. Die Hoffnung liegt in der Solidarität mit den Betroffenen und ihrem Protest. Innsbruck kann
jetzt zusammenhalten und sich wehren!

Gemeinderat Tom Mayer
Liste Fritz
office@liste-fritz.at

Alternative Liste
Innsbruck
Für das Team der ALi
Mesut Onay
mesut@alternativeliste.at
www.alternativeliste.at

INNSBRUCK INFORMIERT

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